Schuberth analysiert Unfall-Helm
Schumi rettete Massas Leben

Der schwere Unfall von Ferrari-Pilot Felipe Massa bewegte die Motorsport-Welt. Sein größtes Glück war sein Helm. Bei der Entwicklung half Michael Schumacher dem Schuberth-Team.
Schuberths ehemaliger Entwicklungschef Oliver Schimpf kann sich den Querverweis nicht verkneifen: "Eigentlich war es Michael Schumacher, der Felipe Massa das Leben gerettet hat. In den Helm-Entwicklungsgesprächen betonte er immer: Mach den Helm so leicht wie möglich! Er kann überall so dünn sein wie Papier: hinten, seitlich und am Kinn. Nur vorne muss er stark sein. Denn das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass mir ein Teil frontal gegen den Helm fliegt." Michael Schumacher selbst ist das zwar nie passiert. Doch sein Ferrari -Nachfolger Felipe Massa profitierte von den Vorschlägen des siebenmaligen Weltmeisters, der seit 1999 auf Schuberth baut.
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Drei Tage künstliches Koma

Massa glaubt an Schuberth
Schimpf: "Irgendwann kann sich das Styropor nicht weiter verdichten, also drückt es hart auf den Kopf." So entstand Massas Stirnbeinbruch oberhalb der Augenbraue. Der Brasilianer lag drei Tage lang im künstlichen Koma, musste bis Saisonende pausieren. Beim Grand Prix in Abu Dhabi hat Schimpf Felipe Massa und den anderen Schuberth-Fahrern Kimi Räikkönen, Nico Rosberg und Nick Heidfeld die Ergebnisse seiner Analysen vorgestellt. "Felipe hat sich tausendmal bedankt und glaubt weiter an das Produkt", erzählt Schimpf stolz. "Man fühlt, dass er weiß, dass der Helm ihm das Leben gerettet hat." Wie der Kopfschutz nun noch besser werden soll, lesen Sie in der nächsten Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT. Ab Freitag, dem 4. Dezember 2009, in AUTO BILD am Kiosk.
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