Schumacher-Comeback
Regel-Lücke ermöglicht Schumi-F1-Test

Das Comeback von Michael Schumacher scheint beschlossene Sache zu sein – Testfahrten waren für den Rekordweltmeister bislang tabu. Eine Lücke im Regelwerk soll das jetzt ändern.
Noch immer weiß niemand, ob Schumis Nacken der Belastung im Formel-1-Auto standhält. Formel-1-Tests sind für Mercedes offiziell erst wieder im Februar erlaubt. Für eine erlaubte Probefahrt in einem zwei Jahre alten Formel-1-Renner fehlt Schumi das Auto. Zuletzt wurde deshalb über eine GP2-Fahrt auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi spekuliert, wo Daimler- und MercedesGP-Anteilseigner "Aabar" beheimatet ist. Doch der rund 650 PS starke Renner der F1-Nachwuchsserie kann die Belastungen in einem Formel-1-Auto nur unzureichend simulieren.
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AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Eine Lücke im Regelwerk könnte dennoch einen Formel-1-Test ermöglichen.
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Hülkenberg glaubt an sein Idol
Egal, wo Schumacher testet. Unterschreibt er tatsächlich bei Mercedes, glaubt Nico Hülkenberg an sein altes Vorbild: "Ich denke schon, dass Michael noch schnell und konkurrenzfähig sein wird. Es ist natürlich eine andere Situation. Er ist drei Jahre nicht gefahren. Aber er hat wieder ein gutes Team und ein gutes Auto. Ausserdem hat er Ross Brawn und Mercedes hinter sich, wenn er fährt. Und damit wieder ein exzellentes Paket." Doch der Williams-Pilot räumt auch ein: "Die Dichte an sehr guten Fahrern in guten Autos hat zugenommen, seit Michael aufgehört hat. Jetzt muss er sich gegen einen Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Jenson Button, Fernando Alonso und Felipe Massa durchsetzen. Vier Teams und damit acht Piloten haben wahrscheinlich das Potenzial um Siege zu kämpfen. Da hat Michael schon ein paar mehr Gegner als damals."
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