Schummel-Skandal in der Formel 1
Red Bull verbiegt Flügel

Eigentlich heißt es "Red Bull verleiht Flügel". Da es die in der Formel 1 schon gibt, hat das Team halt ein bisschen dran geschraubt – mit bösen Folgen.
- Tobias Holtkamp
Der erste Schummel-Skandal im Jahr eins nach Schumi ist perfekt! Über eine Woche hatten die Top-Teams gerätselt, warum Red Bull in Barcelona (Coulthard auf Platz fünf) plötzlich so stark war. Jetzt ist sicher: Weil mit einem verbotenen Heckflügel gefahren wurde! Das gute Stück am hinteren Ende des Autos verbog sich auf den schnellen Geraden deutlich sichtbar nach hinten. So wurde der Luftwiderstand geringer. Im Qualifying war Coulthard deswegen schon die Top-Speed gefahren (310 km/h).
Schummel-Vorteil: 16 Sekunden

Red-Bull-Teamchef Christian Horner verteidigt sich: "So wie wir es sehen, entspricht unser Auto komplett den Regeln." Sein Vorteil: Auf dem engen Monaco-Kurs (27. Mai, 14 Uhr) mit den wenigen Geraden bringt ein flexibler Heckflügel nichts. Die Red Bull können mit ihrer "normalen" Konstruktion fahren.
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