(dpa) Sebastian Vettel ist noch immer tief bestürzt über die schweren Folgen des Skiunfalls von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. "Letzten Endes ist das immer noch ein Schock, weil man nicht weiß, was mit dem Michael passiert. Was aus der Person wird, die man so gut kennengelernt, die man schätzen gelernt hat", sagte Vettel heute (28. Januar 2014) bei einer Medienrunde im spanischen Jerez de la Frontera. "Man betet, man hofft, dass das Wunder passiert und dass der Gleiche aufwacht, so wie er vorher war", betonte Vettel.
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Horror für Familie und Freunde

Sebastian VETTEL und Michael SCHUMACHER 2012 auf dem Hockenheimring
Für Sebastian Vettel ist Michael Schumacher Idol und Freund zugleich.
Bild: dpa
Sein einstiges Kindheitsidol war am 29. Dezember 2014 im Skigebiet oberhalb von Méribel bei einem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. "Ich habe ihm am Anfang noch eine SMS geschickt: "Ich habe gehört, du bist gestürzt. Hoffe, es war nichts Schlimmeres, gute Besserung”, erinnerte sich Vettel. Schumacher liegt letzten offiziellen Angaben vom 17. Januar zufolge weiterhin im künstlichen Koma. Sein Zustand ist stabil, wird aber von den Medizinern im Krankenhaus von Grenoble als kritisch betrachtet. "Bis jetzt gab es noch kein Aufatmen. Für uns ist das schon schlimm, für Leute, die ihn kennen. Aber ich glaube, für die Familie und für enge Freunde ist das der Horror, wenn man nicht weiß, was passiert", sagte Vettel.