Serie: Das Rennen meines Lebens
Sieg, Sauna, Sause

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Der Monaco-Erfolg 1998 war hart für Mika Häkkinen, aber Kraft zum Feiern hatte er dennoch. In der AUTO BILD MOTORSPORT-Serie erzählen die Fahrer, wie sie selbst es erlebt haben.
Das beste Rennen meines Lebens, da gab es einige. Viele waren zu bestimmten Zeitpunkten in der Saison wichtig. Andere, weil sie so emotional waren. Aber ich entscheide mich für den GP Monaco 1998. Dort stimmte das gesamte Paket. Mein ultimativer Sieg. Zusätzlich mein erster und einziger im Fürstentum. Es war physisch und vor allem psychisch ein unheimlich brutaler GP. In diesen Sieg habe ich meine ganze Energie gesteckt. Schon die Pole zu erfahren, war harte Arbeit. In Monaco brauchst du einfach diese Startposition, um am Ende vorn zu sein. Und im Rennen, da kämpfte ich fast zwei Stunden am Limit. Ich durfte mir nicht den kleinsten Fehler erlauben. Es kann ja während eines Rennens immer so viel passieren. Aber mein Team hatte für mich eine perfekte Strategie. Somit passte alles an diesem Tag. Und auch bei Mercedes war der Jubel riesengroß. Es war der erste Sieg für sie dort seit der Silberpfeil-Ära 1937.

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