Shell Eco-Marathon 2007
Ein Schnapsglas Sprit

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Beim Shell Eco-Marathon geht es wieder darum, wer das sparsamste Auto baut. 262 Teams sind vom 11 bis 13. Mai 2007 in Nogaro am Start.
Es sieht aus, als wären Aliens gelandet: Kleine rote, gelbe und grüne Kapseln schweben über den Asphalt, eine windschlüpfriger als die andere. Bunte Tropfen, Raketen und Pillen drehen ihre Runden. Dieser Anblick wird sich vom 11. bis 13. Mai den Zuschauern am französischen Nogaro Circuit bieten. Wo sonst PS-Protze rasen, regiert an diesem Wochenende Bescheidenheit: Die Rennstrecke ist Austragungsort des Shell Eco-Marathon, eines Wettbewerbs, bei dem Universitäten und Fachhochschulen darum wetteifern, das sparsamste Auto zu bauen.
Fahrzeuge, die hier an den Start rollen, verbrauchen ungerechnet nur ein Schnapsglas voll Sprit auf 100 Kilometer. 262 Teams fahren in diesem Jahr mit und die acht deutschen Mannschaften haben so gute Karten wie noch nie. Zu den Studenten, die fiebernd an der Strecke stehen werden, gehört auch Paul Büschel. Der 24-Jährige studiert Mikrotechnik und Mechatronik an der TU Chemnitz und gehört zum hochschuleigenen Rennteam "Fortis Saxonia". Zum dritten Mal fahren die Sachsen bei dem Sparwettbewerb mit, und nach einer Panne im ersten Jahr und mehreren Verbesserungsrunden peilt man dieses Jahr einen Platz auf dem Treppchen an: "Wir haben den Wagen wesentlich verkleinert", sagt Büschel. Mit dem tropfenförmigen Vehikel der Chemnitzer würde der Veranstalter Shell übrigens kein Geld verdienen: Ein Elektromotor, der seinen Strom aus einer Brennstoffzelle bezieht, treibt das Auto an. Nicht Öl, sondern reiner Wasserstoff, kommt in den Tank.
Fahrzeuge, die hier an den Start rollen, verbrauchen ungerechnet nur ein Schnapsglas voll Sprit auf 100 Kilometer. 262 Teams fahren in diesem Jahr mit und die acht deutschen Mannschaften haben so gute Karten wie noch nie. Zu den Studenten, die fiebernd an der Strecke stehen werden, gehört auch Paul Büschel. Der 24-Jährige studiert Mikrotechnik und Mechatronik an der TU Chemnitz und gehört zum hochschuleigenen Rennteam "Fortis Saxonia". Zum dritten Mal fahren die Sachsen bei dem Sparwettbewerb mit, und nach einer Panne im ersten Jahr und mehreren Verbesserungsrunden peilt man dieses Jahr einen Platz auf dem Treppchen an: "Wir haben den Wagen wesentlich verkleinert", sagt Büschel. Mit dem tropfenförmigen Vehikel der Chemnitzer würde der Veranstalter Shell übrigens kein Geld verdienen: Ein Elektromotor, der seinen Strom aus einer Brennstoffzelle bezieht, treibt das Auto an. Nicht Öl, sondern reiner Wasserstoff, kommt in den Tank.
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