Polizei und Feuerwehr in der Schweiz fordern mehr Blitzlichter und Signalanlagen an ihren Fahrzeugen, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung am Sonntag" (NZZ). Die sogenannten "Blaulichtorgansisationen" wollen besser gesehen werden – denn immer wieder werden Rettungsfahrzeuge bei Einsatzfahrten in Unfälle verwickelt. Bisher sind an schweizerischen Rettungsfahrzeugen zusätzlich zu den Warnlichtern höchsten zwei nach vorn gerichtete Blaulichtscheinwerfer zugelassen. Zukünftig fordert der Schweizerischen Feuerwehrverband nun die Genehmigung von Springlichtschaltungen in den Scheinwerfern, die wie automatisierte Lichthupen funktionieren, dazu sollen blinkende Warntafeln auf den Dächern und am Heck sowie weitere Blitzlichter für mehr Sicherheit sorgen.

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Teleskopmastbühne TMB 54 (F 54 RLX)
Ölspur Wasch- und Saugfahrzeug
DLK 23-12 (L 32) auf MB-Fahrgestell "Econic" 1833
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Bilder: Die größten Feuerwehrfahrzeuge
Die Ursachen für die abnehmende Wahrnehmbarkeit der Rettungsfahrzeuge seien vielfältig, schreibt die NZZ: Viele Autofahrer hörten laute Musik, gleichzeitig werde die Schallisolierung der Fahrzeuge immer besser. Außerdem hätten Warnlichter an Wirkung eingebüßt, weil Lichtreklamen, Beleuchtungen und andere optische Reize immer mehr zunehmen. Weil auch das Verkehrsaufkommen weiter zunimmt, erscheint es den Rettungskräften umso wichtiger, eher gehört und gesehen zu werden. In großen Städten sei es für die Einsatzkräfte sogar problematisch, aus dem Depot auf die Straße zu kommen, sagte Logistikchef Martin Berger der NZZ.