Sieben Tote bei Rallye-Unglück
Auto rast in Zuschauermenge

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Ein Volksfest in einem spanischen Dorf nimmt ein tragisches Ende: Ein Rallye-Fahrer kommt mit seinem Auto von der Straße ab und rast in die Zuschauer.
Bild: Picture-Alliance
Ein Auto ist bei einer Rallye in Spanien in eine Zuschauermenge gerast und hat sieben Menschen in den Tod gerissen. 16 Rallye-Zuschauer wurden bei dem Unfall in dem Dorf Carral im Nordwesten des Landes verletzt, darunter vier Kinder. Wie am Sonntag aus Polizeikreisen verlautete, waren unter den Toten bei dem Unglück am Vorabend zwei Schwangere und ein Mädchen. Eine der Frauen war nach Informationen der Zeitung „La Voz de Galicia” im neunten Monat. Ihr Lebensgefährte wurde ebenfalls getötet.
Keine Absperrungen vorhanden

Schlimmer Crash bei Rallye in Spanien: Der Unfallwagen wird nach dem tragischen Unglück abgeschleppt
Der Fahrer des Unglückswagens stammte nach Medienberichten selbst aus Carral. Er war nach diesen Informationen bei hoher Geschwindigkeit nach einer leichten Rechtskurve mit einem Rad vom Asphalt abgekommen und hatte dadurch die Gewalt über das Auto verloren. Bei Rallyes kommt es immer wieder zu Unfällen, weil es keine Absperrungen gibt. Die Zuschauer können sich praktisch überall hinstellen. Viele suchen sich dabei Stellen aus, an denen besonders spektakuläre Bilder von driftenden oder abhebenden Autos zu sehen sind. (fh/dpa)
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