"Alle für einen, einer für alle!" Für Musketiere ein gutes Motto, für Autositze garantiert nicht. Schließlich sind wir alle unterschiedlich gebaut: klein, groß, dick, dünn... Da kann ein Seriensitz nur der kleinste gemeinsame Nenner sein. Kein Wunder, dass so viele Autofahrer über Kreuzschmerzen klagen.

Abhilfe: Den Seriensitz nach eigenen Bedürfnissen vom Spezialisten umbauen lassen. Der Sitzexperte (z. B. ein Autosattler) kann nicht nur die Sitzfläche anpassen, den Sitz erhöhen oder absenken oder die Sitzschiene verlängern – auch die Wangen des Sitzes lassen sich verändern. Wichtig dabei: Die neuen Polster sollen den Fahrer halten und gleichzeitig Bewegungen zulassen. Denn wer im Sitz eingemauert ist, kann bald vor Schmerzen nicht mehr sitzen, weil sich die Muskeln verspannen.

Vorsicht: Die gezeigten Verbesserungen darf nur ein Autosattler vornehmen. Greifen Laien in die Elektronik der Sitze oder Airbags ein, kann es zu Unfällen oder zu Fehlfunktionen kommen. Außerdem müssen viele Sitz-Umbauten vom TÜV genehmigt werden.