Der Skoda Kodiaq ist quasi ein langgestreckter VW Tiguan. Auf 21 Zentimeter mehr Außenlänge bietet er ein Plus an Beinfreiheit und Stauraum. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der Tscheche beliebt, die Preise sind entsprechend hoch. Dieses 2017er Exemplar fällt dabei aus dem Rahmen: Der angebotene Kodiaq ist ein Siebensitzer und kommt in der Topausstattung "Style". Die Laufleistung ist mit etwas über 143.000 Kilometern für einen Diesel vollkommen vertretbar. Trotzdem steht das SUV für gut 20.000 Euro zum Verkauf. Woran liegt's?
Frontantrieb und DSG
Die Ausstattung ist gut, Leder ist aber auch bei "Style" nicht Serie. Leichte Gebrauchsspuren sind sichtbar.
Die Motorisierung ist nicht der Grund für den niedrigen Preis. Angetrieben wird dieser Kodiaq von einem Zweiliter Diesel mit 150 PS und 340 Nm. Der Motor ist an ein Siebengang-DSG gekoppelt und treibt die Vorderräder an. Der Selbstzünder erfüllt die Euro 6-Norm und geht knausrig mit dem Sprit um. Sparsam gefahren, genügen ihm gute fünf Liter Diesel auf 100 Kilometer. An die schwenkbare Anhängerkupplung können bis zu zwei Tonnen angehängt werden. Der Vorbesitzer hat sich für den Siebensitzer entschieden. Das erhöht die Variabilität, auch wenn Erwachsene auf den beiden Extra-Sitzen kaum Platz finden. Apropos Platz, der Kofferraum schluckt in Fünfsitzer-Konfiguration 650 Liter. Sind alle Sitze hochgeklappt, sind es noch 270 Liter. Wer mehr mitnehmen muss, kann eine Box auf der Dachreling montieren.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Der angebotene Kodiaq wartet mit der höchsten Ausstattungslinie "Style" auf. Die bringt schon serienmäßig beheizte E-Sitze, Einparkhilfe, Zweizonen-Klimaautomatik und LED-Scheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion mit. Dazu wurden Abstandstempomat und das Amundsen Business-Paket bestellt. Dabei inbegriffen sind Induktionsladung für Smartphones, Online-Navigation, WLAN-Hotspot, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitswarner. Über mangelnde Ausstattungsfeatures kann man nicht meckern.
Der Kodiaq hatte einen Heckschaden
Vom Heckschaden ist auf den Bilder nichts zu sehen. 2065 Liter fasst der Laderaum maximal.
Der Grund für den niedrigen Preis: Ein reparierter Unfallschaden. Laut Händler erlitt der Kodiaq einen Hecktreffer. Im Zuge der Reparatur wurden das rückwärtige Abschlussblech und die Heckklappe neu gemacht.Sollte dies fachgerecht ausgeführt worden sein, steht dem Kauf dennoch nichts im Weg, zumal Antrieb und Ausstattung dieses Kodiaq top sind. Das Auto stammt laut Inserat aus erster Hand, ist akzeptable 143.200 Kilometer gelaufen und scheckheftgepflegt. Der Neupreis lag bei 40.000 Euro, jetzt soll er mit TÜV und Garantie noch 20.490 Euro kosten. Ein guter Preis für ein drei Jahre junges Mittelklasse-SUV – wenn man mit dem reparierten Unfallschaden leben kann. Hier gibt es gebrauchte Skoda Kodiaq mit Garantie!