Skoda Octavia RS: Motor, Leistung, Preis

Skoda Octavia RS: Gebrauchtwagen-Test, Motor, Leistung, Preis

Lohnt sich ein gebrauchter Octavia RS?

Er wirkt unscheinbar, aber der Schein trügt: Unter der Karosserie des Skoda Octavia RS steckt viel Power zu einem guten Preis. Unser Gebrauchtwagen der Woche!
Der Skoda Octavia RS gehört nicht zu der Gattung Autos, die ihre Leistung unübersehbar zur Schau stellen. Auch die stärksten Serienmodelle, die das Kürzel VRS tragen (VRS steht für Victory Rallye Sport), halten sich optisch eher zurück. Dabei haben sie ausreichend Leistung unter der Haube, um selbst Premium-Konkurrenten aufzuschrecken. Doch ist der Kauf eines gebrauchten Skoda Octavia RS eine gute Investition?

Geeignet als Firmenwagen oder Familientransporter

Der 4,66 Meter lange Combi schluckt bis zu 1740 Liter Gepäck.

Die dritte Generation des Octavia (Typ 5E) ist seit 2012 erhältlich, die 220 PS starke RS-Variante kam Mitte 2013 hinzu. Gebrauchtwagenkäufern stehen jedoch mehrere RS-Versionen zur Auswahl. Von 2015 bis 2018 bot Skoda den RS mit 230 PS an, und seit Juni 2017 ist der kräftigste RS mit 245 PS im Programm. Wie beim braven Serienmodell, spielt auch bei den starken Versionen die Limousine nahezu keine Rolle. Konzentrieren wir uns also auf den Kombi, der bei Skoda Combi heißt. Mit seinen 610 bis maximal 1740 Litern Laderaumvolumen liegt er fast auf Augenhöhe mit einem größeren VW Passat Variant (650 bis 1780 Liter). Zudem bieten die Tschechen eine variabel verstellbare Rückbank, ein Extra-Staufach unter dem Ladeboden, klappbare Haken für Taschen im Kofferraum und eine doppelseitige Wendematte an.

Gebrauchtwagensuche: Skoda Octavia

Adaptives Fahrwerk mit drei Modi

Trotz der Alltagstauglichkeit will der Octavia RS jedoch auch jede Menge Fahrspaß bescheren. Bis zu 245 PS sind möglich, deren 370 Newtonmeter über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Vorderachse wirken. Die Kraftentfaltung ist ordentlich – in 6,6 Sekunden erreicht der Tscheche Tempo 100. Der Zweiliter-Vierzylinder arbeitet kultiviert, bringt besonders in Kurven Freude. Geht es zu einer schnellen Runde auf den Sachsenring, lohnt der Sport-Modus. Zwar ist das Standardfahrwerk der RS-Variante bereits knackig, noch sensibler und härter wird es jedoch mit der Einstellung "Sport".

Gut, aber nicht frei von Mängeln

Limousinen sind selten, die meisten Octavia sind hierzulande Kombis.

Beim Kauf eines Skoda Octavia RS ist es ratsam, auf die Federn und Antriebswellen zu achten. Besonders gebrochene Federn treten oft auf. Auffällig ist ebenfalls, dass der Octavia bereits sehr schnell sehr viele Kilometer sammelt. Wurde der Octavia für häufige Langstrecken genutzt, können die Bremsscheiben unter dieser Beanspruchung leiden. Hat der Vorbesitzer das Fahrzeug gekauft, um es an seine Grenzen zu bringen, sollte man von diesem Kauf lieber Abstand nehmen. Denn dann wurden nicht nur die Bremsen in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch der Motor, Reifen, das Fahrwerk und unter Umständen auch die Kupplung. (Hier geht es zu gebrauchten Skoda Octavia)

Ausgereifter Allrounder

Viel zu kritisieren gibt es im Innenraum nicht. Die Materialien sind hochwertig, für eine sportliche Optik sorgen Edelstahl-Pedale und Blenden in Carbon-Optik. Dazu gibt es RS-Sitze (Stoff-Kunstleder-Mix oder Leder) sowie das unten abgeflachte Multifunktionslenkrad. Obwohl der RS bereits ab Werk stets gut ausgestattet ist, lohnt ein Blick auf Exemplare mit Sonderausstattung wie beispielsweise eine Rückfahrkamera, Sitzheizung oder einem Tempomat. Gepflegte Modelle mit durchschnittlicher Laufleistung und ein wenig Extras gibt es auf den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bereits ab 12.000 Euro.

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Kompaktklasse

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