Smart & Pulse
Das zweite Gesicht

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Neue Augen, großer Tank, nette Extras: Der Smart startet in die zweite Runde.
Fahrfreude und Antrieb Von solchen Zuwachsraten können andere Autohersteller nur träumen: In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat Smart seine Verkäufe um über 13 Prozent (gegenüber dem Vorjahreszeitraum) gesteigert. Am meisten verliebt in den kleinen Zweisitzer sind die Deutschen und die Italiener. Und seitdem es den City-Floh auch rechts gesteuert gibt, sind auch Japaner und Briten ganz wild auf ihn. Mittlerweile hat Smart seinem Schützling einen akzeptablen Komfort verpasst, der zwar immer noch straff, aber nicht mehr unangenehm hart ist. Bei den oft beklagten Schaltpausen im Automatikmodus (290 E) scheint das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Kürzer gehen sie nicht mehr (schließlich muss auch elektromechanisch aus- und wieder eingekuppelt werden), sie kommen einem subjektiv aber immer noch zu lang vor. Besser: selbst schalten. Das fortan auch am Lenkrad geht. Kenner der Szene wissen, dass Brabus dies schon seit drei Jahren anbietet. Smart übernahm die Technik, nur mit anderen Flügelwippen (350 Euro).
Fahrleistungen Egal wie stark (61 PS im Pulse, 55 im Passion), die Elektronik regelt bei rund 135 km/h ab. Beim Ampelsprint ist der Kleine stets ganz vorn dabei. Man muss aufpassen, nicht ständig zu schnell unterwegs zu sein.
Fahrleistungen Egal wie stark (61 PS im Pulse, 55 im Passion), die Elektronik regelt bei rund 135 km/h ab. Beim Ampelsprint ist der Kleine stets ganz vorn dabei. Man muss aufpassen, nicht ständig zu schnell unterwegs zu sein.
Komfort und Preis

Preis und Kosten Wer einmal den recht hohen Einstandspreis verdaut hat (mit ein paar Extras sind schnell 13.000 Euro zusammen), darf sich über geringe Unterhaltskosten freuen. Nur das Tanken wird teurer. Nicht weil er mehr verbraucht (im Test 5,2 Liter), sondern weil mehr reingeht: statt 22 nun 33 Liter.
Fazit und Technische Daten
Fazit Spätentscheider können sich freuen, das Warten hat sich gelohnt: Der Smart ist maßvoll verfeinert worden. Sehr gut stehen ihm die Cabrio-Scheinwerfer, praktisch ist der größere Tank und chic das neue „star-blue-metallic“. Und endlich gibt es ein gläsernes Schiebedach. Technisch ist der City-Floh jedoch weitgehend ausgereizt.
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