Wenn wir ein Bike als ausgewogen bezeichnen möchten, dann sind wir beim Dark Matter richtig. Das Dark Matter hat sich auf unseren mehreren Hundert Testkilometern sowohl mit Aerolenker im Straßenbetrieb als auch mit Sattel- und Rahmentaschen in hartem Gelände bewehrt. Der Carbonrahmen, von uns in 56er-Größe gefahren, bietet eine sportliche und dennoch sehr komfortable Sitzposition.
Das Bike läuft spurstabil und auch wendig, je nachdem was der Pilot gerade benötigt. Gabel und Hinterbau nebst Sattelstütze bieten gute Dämpfung. Klar, mit dem an unserem Testbike montierten Ritzelpaket geht es nicht ganz steil hinauf – erst recht nicht mit viel Gepäck –, aber die leichte Untersetzung macht schon sehr viel möglich.

Technische Daten

Gewicht: 9,1 Kilogramm
Rahmen/Gabel: Carbon/Carbon
Schaltung: Shimano GRX Di2, 1x11
Kurbel: Shimano GRX, 40 Zähne
Zahnkranzpaket: Shimano GRX, 11–42 Zähne
Lenker: Profile Design DRV/AEROa (kein Flare)
Laufräder: HED Ardennes GP Disc
Bereifung: Panaracer Gravelking, 43 Millimeter
Max. Reifenbreite: 45 Millimeter
Bremsen: Shimano GRX, hydraulische Scheibenbremsen, 160 Millimeter
Preis: 4.540 Euro
Website: www.argon18.com

Mit der neuen Shimano-GRX-Di2-Gruppe ausgestattet

Die 43er-Panaracer-Gravelking haben ebenfalls überzeugt. Der Lenker läuft im Drop etwas nach hinten, was dem Unterlenkergriff zugutekommt. Ein wenig Flare hätte die Sache noch besser gemacht. Für uns ein Rätsel, warum sich viele Hersteller damit so schwertun. Immerhin, am Dark Matter könnte man ihn konfigurieren.
Die Shimano-GRX-Di2-Gruppe verrichtet ihre Arbeit sehr zuverlässig und ist je nach Bedürfnis programmierbar. Top. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Argon dem Bike ein eigenständiges Design verpasst hat, welches uns durchaus gut gefallen hat.

Wertung: Argon 18 Dark Matter

Wertung: Argon 18 Dark Matter
Ausstattung
★★★★☆
Reifenfreiheit
★★★★★
Berggänge
★★★★½
Gewicht
★★★★☆
Vielseitigkeit
★★★★½
Fahrspaß
★★★★½
Design
★★★★☆
Summe (Sterne)
30,5
Mittelwert
4,36
Note
sehr gut
Die 43 Millimeter breiten Reifen sind wie gemacht für nasse Waldwege.
Bild: J. Kubica

Fazit

von

BIKE BILD
Mit diesem Bike bekommt man ein sehr vielseitiges Gerät. Kleinere Abenteuer lassen sich damit problemlos bewältigen, ebenso schnelle Rennradtouren.