Dodge hat es versprochen und Wort gehalten: Die Viper darf nicht sterben und feiert ihre "Auferstehung" nach einem kurzen Produktionsstop von rund einem Jahr im sonnigen Kalifornien. In Pebble Beach beim Concours d'Elegance 2012 stand sie nun: die Viper als SRT GTS Launch Edition. Besondere Kennzeichen: Wie die erste Viper GTS vor 20 Jahren kommt das Muscle-Car in klassisch-blauer Lackierung mit zwei weißen Längsstreifen. Da werden Fans erfreut mit der Zunge schnalzen.

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Dodge Viper SRT GTS Launch Edition
Wie die erste Viper GTS vor 20 Jahren kommt das Muscle-Car in klassisch-blauer Lackierung mit zwei weißen Längsstreifen.
Als zusätzliches Schmankerl gibt es Aluminium-Schmiederäder im Fünfspeichen-Design mit Hochglanz-Finish, die auf den Naben das neue "Stryker"-Logo tragen. Klingt unspektakulär, ist aber die dritte Interpretation des traditionellen Viper-Logos, das einst mit "Sneaky Pete" den Ruf der Über-Viper begründete. Kein Wunder, dass die Amis das spezielle Logo in blau (in der Serie künftig grau) großzügig am Fahrzeug verteilen und mit einer speziellen Plakette im Innenraum über die jeweilige Baunummer der GTS Launch Edition informieren.

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Dodge Viper SRT GTS Launch Edition
Alu-Schmiederäder im Fünfspeichen-Design tragen auf den Naben das neue "Stryker"-Logo.
Die Leistung der Viper ist über jeden Zweifel erhaben: Der flach kauernde Sportler aus dem Chrysler-Konzern mit seinen rund 650 PS und 812 Newtonmetern hat einen 8,4-Liter-V10-Dampfhammer unter der endlos langen Haube. Türen, Armaturenbrett, Lenkrad, Haltegriffe, Mittelkonsole und Sitze der GTS-Version tragen schwarzes Laguna-Leder in Kombination mit Kontrastnähten, während die Umrandungen der Lüftungsdüsen mattsilber ausgeführt sind.  Der Dachhimmel wird aus Alcantara gefertigt. Der Schalter zur namensgebenden Launch Control, der im Lenkrad integriert ist, macht den Blitzstart an der Ampel oder auf der Rennstrecke zum Kinderspiel. Preise für die Viper SRT GTS Launch Edition nennt Dodge noch nicht.

Von

Stephan Bähnisch