SsangYong Korando: Fahrbericht
So fährt sich das Korea-SUV

Mit dem neuen Korando wagt SsangYong den Neueinstieg in Europa. Der gefällig gezeichnete Crossover kommt mit 175 Diesel-PS und üppiger Ausstattung. Wie sich der Koreaner fährt, zeigt der erste Fahrbericht.
- Jan Kretzmann
Mit dem gefällig gezeichneten Crossover Korando und frischem Geld vom neuen Merheitseigner Mahindra wagt SsangYong den Neueinstieg in Europa. Das Design stammt von Giugiaro, und die Italiener haben ihren Job gut gemacht. Der neue Korando fällt optisch nicht auf, eckt aber auch nicht an. Keine Selbstverständlichkeit bei den Koreanern: Mit Grausen erinnern wir uns an den Van Rodius, der die Geschmacksnerven auf eine harte Probe stellte und gnadenlos floppte – wie der Rest der SsangYong-Flotte. Dementsprechend bescheiden fallen auch die Absatzziele für den Korando aus: Bis Ende 2011 will man 1000 Fahrzeuge an den Kunden bringen, für 2012 sind 2000 Verkäufe geplant. Mittel zum Zweck: ein Kampfpreis von knapp 23.000 Euro, 175 Diesel-PS, üppige Serienausstattung plus optionaler Allradantrieb. Hat der Korando eine Chance?
SsangYong Korando: Preise und technische Daten

Mit 175 PS geht der Zweiliter-Diesel kräftig zur Sache, ist aber nicht der leiseste Vertreter seiner Zunft.
Bild: Hersteller
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Die Materialqualität im Cockpit ist ordentlich. Großzügiges Platzangebot, Leder in der Topversion "Sapphire" (ab 25.990 Euro).
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