SSR GT (2023): Dieser Porsche 911 Turbo hat 860 PS
Der SSR GT sieht aus wie ein GT3 RS, ist aber ein 860 PS starker Turbo

860 PS, ein Topspeed von 340 km/h und eine Optik, die an den 992 GT3 RS erinnert. Der SSR GT soll der ultimative Porsche 911 sein. Nur zehn Stück werden gebaut!
Bild: SSR Performance
Den ultimative Porsche 911 bauen: Dieses Ziel verfolgen nicht nur namhafte Tuner, sondern auch Porsche selbst. Jetzt gibt es einen neuen Player: SSR Performance. Der SSR GT getaufte 992 Turbo setzt auf ausgeklügelte Aerodynamik und viel Power. Nur zehn Stück werden gebaut!
Doch fangen wir vorne an: SSR Performance steht für "Stefan Schlund Racing" und neben dem Tuningbereich ist das Münchner Unternehmen vielseitig aufgestellt. In der DTM schickt SSR aktuell gleich drei Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 an den Start, außerdem wird sich um die Reparatur und Wartung von Sportwagen gekümmert, es werden Oldtimer restauriert und auch die Fahrzeugeinlagerung gehört zum Geschäftsbereich von SSR.

Nach zwei Jahren Entwicklungszeit ist der SSR GT fertig und soll nicht weniger als der ultimative Porsche 911 sein.
Bild: SSR Performance
Mit dem Know-how aus dem Rennsport hat SSR nach zwei Jahren Entwicklungszeit jetzt den GT auf Basis des Porsche 911 (992) Turbo S präsentiert. Um den ultimativen 911 zu erschaffen, lautet das selbstgesteckte Ziel: verbesserte Fahrbarkeit auf der Straße und auf der Rennstrecke bei deutlich mehr Leistung.
Topspeed 340 km/h
Und fangen wir gleich mal bei der Power an: Der 3,8-Liter-Sechszylinder des 992 Turbo S wurde aufwendig modifiziert. Neue Turbolader, eine optimierte Ladeluftkühlung, eine überarbeitete Ansaugung, sowie eine neue Abgasanlage steigern die Power auf 860 PS und 950 Nm. Im Vergleich zum serienmäßigen Turbo S sind das 210 PS und 150 Nm mehr. Verglichen mit einem 992 Turbo sprechen wir sogar über einen Zuwachs von 280 PS und 200 Nm. Den Topspeed gibt SSR mit abgeregelten 340 km/h an (Turbo S: 330 km/h).
Aber Zahlen sind nicht alles, denn trotz mehr Leistung soll der GT auch besser fahren – und zwar auf der Straße und auf der Rennstrecke. Dazu wurde bei SSR viel Arbeit in die Aerodynamik investiert. So wurde durch den geschlossenen Carbon-Unterboden der Luftwiderstand verringert, während durch den feststehenden Carbon-Flügel und die neue Frontpartie, die optisch an den 992 GT3 RS erinnert, der Abtrieb im Vergleich zum serienmäßigen 911 Turbo verdreifacht werden konnte.

Der Carbon-Heckflügel im Schwanenhals-Style erinnert an den 992 GT3.
Bild: SSR Performance
Optimierte Bremsenkühlung und mehr
Für uneingeschränkte Rennstrecke-Performance wurde zudem die Bremsenkühlung optimiert und außerdem ein neues Fahrwerk verbaut, dessen vielfach einstellbare Dämpfer auf einem Formel-1-Prüfstand entwickelt wurden. Die Abstimmungsfahrten absolvierte der Prototyp unter anderem am Hockenheimring.
Jedes der zehn Exemplare ist individualisierbar und wird mit einer Seriennummer auf einer Titanplakette ausgeliefert. Aktuell befinden sich bereits vier SSR GT in der Fertigung. Preise verrät SSR Performance nur auf Anfrage.
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