Zehn Stablampen im Test

Stablampen: Test

Welche Stableuchte eignet sich am besten für die Werkstatt?

Eine gute Werkstattlampe darf in keiner Hobby-Werkstatt fehlen: AUTO BILD hat zehn Stablampen für Autofahrer getestet.
Nichts ist deprimierender, als mit blutigen Fingern hilflos nach versteckt sitzenden Steckern zu fummeln. Deswegen suchen wir die beste LED-Stablampe, um für ausreichend Licht beim Schrauben zu sorgen. Egal ob Hobby-Schrauber oder Autofahrer – sobald es Probleme an der Technik gibt, ist Durchblick gefragt. Früher waren Stablampen mit Kabel Standard – die Abhängigkeit von einer Steckdose war umständlich. Und noch viel schlimmer: Die Röhren waren stoßempfindlich, oft reichte ein Absturz, und die Lampe war hin. Heute gibt es kräftige Akkus und unempfindliche LEDs. Praktische Helfer, gerade wenn sie kombiniert mit einem verdrehbaren Gelenk und einem Magneten beziehungsweise Haken zum Platzieren der Leuchtquelle versehen sind. Die Lampen lassen sich so direkt am Einsatzort aufhängen oder anpappen, sorgen genau am rechten Fleck für Erleuchtung. Anfangs teuer und fast nur von Werkstatt-Profis genutzt, werden diese praktischen Helfer immer preiswerter und auch von vielen Hobbyschraubern geschätzt.

Zehn Stablampen zwischen 14 und 72 Euro im Test

AUTO BILD hat zehn unterschiedliche Modelle zusammen mit der KÜS getestet, zu Preisen zwischen 14 und 72 Euro. Wichtigster Punkt ist dabei die Leuchtquelle, also wie viel Helligkeit die Lampe ins Dunkel bringt. Testsieger Würth hat mit 1550 Lux eine rund 7,5-mal höhere Leuchtkraft im Vergleich zum Letztplatzierten von KS-Tools mit 205 Lux. Die Helligkeit hat allerdings auch ihren Preis, die Lampe von Würth ist mit 72 Euro gleichzeitig die teuerste Stablampe im Test. Preiswerter bei einer guten Ausleuchtung ist die LED-Lampe von Kunzer – mit 990 Lux für 37,90 Euro. Der Preis-Leistungs-Sieger für 14 Euro von EECOO LED überzeugt nicht nur aufgrund des geringeren Preises, sondern auch mit einer langen Akku-Laufzeit und großer Stabilität. Allerdings schwächelt der Kandidat bei der Beleuchtungsstärke. Nicht jedimanns Sache.
# Stablampen im Test Zum Angebot
1.

Würth WLH 1.5

Preis*: 72,00 Euro

Testurteil: sehr empfehlenswert

2.

Hazet 1979-9.0

Preis*: 68,99 Euro

Testurteil: sehr empfehlenswert

3.

Gedore 3108678

Preis*: 63,55 Euro

Testurteil: sehr empfehlenswert

4.

Kunzer PL-081.1

Preis*: 37,90 Euro

Testurteil: empfehlenswert

5.

Scangrip 03.5612

Preis*: 50,71 Euro

Testurteil: empfehlenswert

6.

BGS 85321

Preis*: 57,99 Euro

Testurteil: empfehlenswert

7.

Eecoo LED

Preis*: 13,99 Euro

Testurteil: empfehlenswert

8.

Brennenstuhl Sansa 400 A

Preis*: 30,97 Euro

Testurteil: empfehlenswert

9.

Stier 600 9044387

Preis*: 30,02 Euro

Testurteil: bedingt empfehlenswert

10.

KS Tools 150.4430

Preis*: 45,99 Euro

Testurteil: bedingt empfehlenswert

*Einkaufspreis des Testprodukts

So hat AUTO BILD getestet

Um die Helligkeit der zehn Werkstattlampen zu testen, wurde ein Raum komplett abgedunkelt. Eine mattschwarze Wand diente als Projektionsfläche für die Lichtkegel der Lampen. Vor dem Test wurden die Akkus der Kandidaten einmal komplett entladen und anschließend vollgeladen. Es gab zwei Durchgänge, mit Abständen von 50 und 100 Zentimetern. Die Lampen sind am Stativ befestigt, waren mittig auf das digitale Beleuchtungsmessgerät ausgerichtet. Stoßsicherheit: Die Lampen mussten einen Fall auf die Vorderseite und einen auf die Hinterseite aus einer Höhe von 1,50 Meter auf einen Betonboden bestehen. Wasserdichtigkeit: Um zu prüfen, ob die Gehäuse der Lampen wasserdicht sind, haben wir sie 30 Sekunden lang mit einem feinen Wasserstrahl aus einer Druckflasche besprüht. (Überblick: Alles zum Thema Autozubehör)
Fazit von Lars Busemann: Simple Erkenntnis: je größer die Lampe, desto heller ihr Licht. Würth und Hazet liefern höchste Qualität und exzellentes Licht. Die größte und hellste Lampe kommt ebenfalls von einem Premiumanbieter: Gedore. Sie ist aber nicht so gut verarbeitet wie die von Hazet und Würth. Die beste Gelenklampe liefert Kunzer: gutes Licht, hochwertig verarbeitet.
Weitere Themen: Baustrahler im Vergleich

Autor:

Fotos: Sveinn Baldvinsson / AUTO BILD

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