Steht man an einer roten Ampel, und das eigene Auto ist mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet, schaltet sich der Motor zunächst aus.
Will man weiterfahren, schaltet sich der Motor wieder ein. So kann man bis zu 15 Prozent Kraftstoff sparen. Die Umwelt wird auch geschont. Doch wie funktioniert dieses System eigentlich?
Damit das elektrische System, das den Motor automatisch abschaltet, aktiviert wird, muss das Auto stehen. Dazu muss man das Bremspedal drücken und den Schalthebel auf Leerlauf stellen.
Bei einem Automatikgetriebe schaltet der Motor ab, sobald das Fahrzeug steht oder eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit unterschritten wurde. Lässt man das Bremspedal los, wird ein bestimmter Bremsdruck unterschritten oder das Fahrpedal betätigt, startet man wieder.
Autos stehen am Dienstag (05.06.2012) in München auf der Leopoldstrafle an der Ampel
Mit einer Start-Stopp-Automatik im Auto kann man bis zu 15 Prozent Kraftstoff sparen.
Bild: dpa

System arbeitet bei ausgeschaltetem Motor

Sobald man das Bremspedal wieder loslässt und die Kupplung tritt, wird der Motor durch die Start-Stopp-Anlage wieder gestartet. Das System arbeitet bei ausgeschaltetem Motor weiter.
Dabei zeigen verschiedene Sensoren der Start-Stopp-Automatik, wann das Auto steht und ob der Einsatz der Automatik sinnvoll ist. Nur bei bestimmten Bedingungen aktiviert sich das System.

Diverse Sensoren im Einsatz

Die verschiedenen Sensoren sind zum Beispiel der Neutralgangsensor, der anzeigt, ob ein Gang eingelegt ist. Der Raddrehzahlsensor misst, ob das Auto tatsächlich steht. Der Kurbelwellensensor erfasst die Position und Drehzahl der Kurbelwelle und der Elektronische Batteriesensor (EBS) überwacht den Batteriezustand.