In den letzten zehn Jahren sind die Preise für das Autofahren um fast 30 Prozent gestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche mitgeteilt, an der europaweit mehr als 1600 Kommunen und Nichtregierungsorganisationen teilnehmen. Binnen zehn Jahren haben sich demnach die Lebenshaltungskosten in Deutschland durchschnittlich um rund 18 Prozent erhöht. Dagegen stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um fast 30 Prozent.

Lesen Sie auch: ADAC Diesel-Studie

Das deutliche Plus sei vor allem durch die Verteuerung der Kraftstoffe bedingt, so die Behörde. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich zwischen August 2002 und 2012 um 60 Prozent, Diesel war sogar mehr als 80 Prozent teurer. Für ein neues Auto mussten Verbraucher zehn Prozent mehr bezahlen als vor zehn Jahren.