Am Wochenende ist vor allem auf den süddeutschen Autobahnen mit noch längeren Staus zu rechnen als bisher. Grund: der überall im Alpenraum reichlich gefallene Schnee, die zunehmende Zahl von Tages- und Wochenend-Skifahrern sowie die jetzt angelaufene Ski-Hauptsaison (Ferienbeginn in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark).

Lebhaften Verkehr durch Wochenendausflügler dürfte es auch auf den Zufahrtsstraßen in die Skiregionen der deutschen Mittelgebirge geben. Dorthin werden auch viele Wintersportler aus Bremen und Niedersachsen unterwegs sein. Die Kinder in diesen Ländern haben am Montag, 2. Februar, und am Dienstag, 3. Februar, schulfrei. Dichter Verkehr ist schließlich auch durch Autofahrer einzuplanen, die auf der Heimreise aus den Wintersportorten sind.

Auf zäh fließenden Verkehr und Staus sollte man sich auf folgenden Autobahnen einstellen: • A1/A7 Großraum Hamburg • A24 Autobahndreieck Wittstock – Berlin • A10 Autobahnring Berlin • A4 Eisenach – Hermsdorfer Kreuz – Dresden • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg • A9 Berlin – Nürnberg – München • A7 Hannover – Würzburg – Kempten • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg • A99 Umfahrung München • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen • A93 Inntaldreieck – Kufstein • A7/B310 Kempten – Füssen.

Auf Österreichs Autobahnen und Bundesstraßen in und aus den Skigebieten drohen nicht zuletzt wegen des Winterferienbeginns in Wien und Niederösterreich nicht minder starker Verkehr und lange Staus. Weil auch in der Schweiz in einigen Kantonen die Winterferien beginnen, ist dort ebenfalls dichter Verkehr auf den Straßen in die Skigebiete angesagt. Eng werden kann es auch auf der italienischen Brennerautobahn sowie auf den Zufahrtswegen in die italienischen Skiorte. (autobild.de/ADAC)