Straßenschäden in Panama

Straßenschäden in Panama

Twitternde Schlaglöcher

Kein Scherz: In Panama beschweren sich Schlaglöcher öffentlich über ihr Dasein – bei Twitter! Ihre Tweets gehen direkt ans Bauministerium und zu einem Fernsehsender.
"Ich bin es leid, immer die Schuld zu bekommen, wenn ein Autofahrer mich umfährt und einen Unfall baut!" So lautet sinngemäß ein Eintrag beim Kurznachrichtendienst Twitter von – Sie lesen richtig – einem Schlagloch! "El Hueco Twitero" ("Das twitternde Schlagloch") heißt eine Kampagne in Panama, die humorvoll, aber auch nachdrücklich die schlechten Straßenverhältnisse in dem mittelamerikanischen Land anprangert. Vor allem in der Hauptstadt Panama City ist die Verkehrsinfrastruktur nicht annähernd so eindrucksvoll wie die vielen Wolkenkratzer und Prachtbauten im Stadtbild.
Schlagloch-Schaden: Wer zahlt?
Wie das Ganze funktioniert? Ganz einfach: In den schlimmsten Schlaglöchern der 1,5-Millionen-Metropole wurden Geräte versenkt, einem großen Eishockey-Puck nicht unähnlich. Sie enthalten einen Sender, der beim Überfahren durch einen Reifen einen Tweet an den Twitteraccount vom Bauministerium und vom TV-Sender Telemetro Reporta schickt. Der berichtet über ausgewählte Nachrichten, um das öffentliche Echo zu gewährleisten. Das lohnt sich in zweierlei Hinsicht: Zum einen haben die aufgeschreckten Behörden bereits reagiert und vielerorts Schlaglöcher ausgebessert. Und zum zweiten sind die Tweets durchaus originell – lesen Sie selbst.

Autoren: , Benjamin Gehrs

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