Superleague Formula
Motorsport trifft Fußball

Die neue Superleague Formula ist gestartet. 17 Autos in den Farben bekannter Fußball-Klubs traten in Donington Park bei regnerischem Wetter gegeneinander an. Die Premieren-Sieger sind Beijing Gouan/China und der FC Sevilla.
- Sven-Jörg Buslau
Ein neues Motorsport-Format hat am vergangenen Wochenende (31. August) in Donington Park/England seine Premiere erlebt. Boliden in den Farben erfolgreicher Fußballvereine treten in der Superleague Formula gegeneinander an. Gefahren wird in einem einheitlichen Auto. Das Chassis des Boliden ist ein Panoz aus dem Haus von EMT (Élan Motorsports Technologies), das von einem 750 PS starken 4,2-Liter-12-Zylinder von Menard angetrieben wird. Der Austragungsmodus der Superleague ist einfach und spannend. Die jeweils vier Schnellsten aus zwei Qualifying-Gruppen fahren samstags um die Poleposition – im K.-o.-System, immer zwei Autos in geringem Abstand direkt gegeneinander. Der Rest des Feldes wird nach der Zeit in den Qualifying-Sessions platziert. Am Rennsonntag werden zwei Läufe ausgetragen, wobei der Zweite wird in umgekehrter Reihenfolge des Zieleinlaufs von Rennen eins gestartet wird. Punkte werden für alle Platzierungen vergeben. Der Laufsieger erhält 50 Zähler, der Letzte bekommt bei derzeit 17 Autos sechs Punkte.

Das nächste Rennen der Superleague wird am 21. September 2008 auf dem Nürburgring ausgetragen. Alle Teams stellen wir in unserer Bildergalerie vor.
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