Supersportler Aspid
Die böse Schlange

Der Kampf um die Aufmerksamkeits-Krone in London geht weiter: Jetzt wirft das spanische Ingenieursbüro IFR Automotive den Supersportwagen Aspid in die Waagschale. Der kommt uns bekannt vor.
- Stephan Bähnisch
Aspid, das ist nicht länger die Schlange aus der ägyptischen Mythologie, die Kleopatra getötetet hat. Aspid kommt jetzt aus Spanien, genauer gesagt von IFR Automotive, dessen Zentrale nahe Barcelona einen neuen Stern am Sportwagenhimmel zur Premiere auf die Britisch International Auto Show (23. Juli bis 3. August 2008) in London aufgehen lässt. Wobei die Optik der bösen Schlange verdächtig an einen Lotus Super Seven erinnert. Die Attribute des Briten kommen auch beim Aspid voll zum Tragen, auch wenn sie technisch nichts miteinander zu tun haben: geringes Gewicht bei reichlich Leistung. Wobei reichlich Leistung bei den Spaniern einen andere Dimension hat: Ein Zweiliter-Benziner unbekannter Herkunft wurde mit Hilfe eines Kompressors von 270 auf 400 PS aufgeblasen, die auf lediglich 750 Kilo Lebendgewicht treffen. Denn der Aspid kommt mit Alu-Chassis und Carbon-Haut, konsequenter Leichtbau ermöglicht ein Leistungsgewicht von 1,75 PS pro Kilo
2,8 Sekunden bis Tempo 100

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