Breite Backen, gegenläufig öffnende Schmetterlingstüren, dazu ein Grill, der stark ans Original erinnert: Baut Bugatti jetzt eine Limousine? Das hier gezeigte Auto ist aber kein Bugatti, sondern ein Dreame. Richtig, das chinesische Unternehmen, das sonst hauptsächlich für seine Staubsauger bekannt ist, will zukünftig auch Autos bauen. Fast schon frech: Intern soll das offiziell noch namenlose Modell unter dem Pseudonym "Dreame Bugatti" laufen und 2027 tatsächlich in Serie gehen. Produziert wird nicht in Frankreich, sondern direkt neben Teslas Gigafactory bei Berlin, berichtet [Link auf https://www.carscoops.com/2025/09/chinas-chiron-rip-off-debuts-in-2027-with-ev-and-range-extender-options-but-definitely-no-w16/]"Carscoops".
Unternehmensgründer und CEO Yu Hao veröffentlichte die Renderings, die stark nach AI aussehen, höchstpersönlich auf seinem WeChat-Status und präsentierte ein Design, das frappierend an einen Bugatti erinnert, nur eben mit vier Türen.
Dreame Bugatti
Firmengründer Yu Hao veröffentlichte dieses Rendering auf WeChat. Der Bugatti-Look ist kaum vom Original zu unterscheiden.
Bild: Dreame
Bugatti selbst schweigt, doch in Frankreich dürfte man das Rendering mit gemischten Gefühlen betrachten. Denn während die Franzosen weiter auf den W16 setzen, plant Dreame rein elektrisch – oder mit kleinem Range-Extender-Motor.

Vom Staubsauger zum Supersportler

Die Firma Dreame ist eigentlich für Staubsauger bekannt. Jetzt will Gründer Yu Hao in die automobile Oberklasse. Sein Ziel: ein Bugatti-Klon mit vier Türen, der sogar Geschwindigkeitsrekorde brechen soll. Erste Eindrücke gibt es im Januar auf der CES in Las Vegas, wo ein Vorserien-Prototyp stehen soll.
Dreame Bugatti
Das Rendering zeigt den "Dreame Bugatti" mit Chiron-Optik und Flügeltüren. 2027 soll er in Serie gehen.
Bild: Dreame

Luxus zum Schnäppchenpreis

Mit der Schwestermarke Starry Sky Auto geht Dreame noch weiter: Geplant sind SUV, die sich an Bentley und Rolls-Royce (na klar!) orientieren – groß, wuchtig, luxuriös. Der Unterschied: die Preise. Statt sechsstelliger Summen sollen die Modelle zwischen 38.000 und 83.000 Dollar (ca. 35.000 bis 76.000 Euro) kosten.
Damit nimmt Dreame weniger die etablierten Luxusmarken ins Visier, sondern Konkurrenten wie Xiaomi, die ebenfalls vom Elektronik- ins Auto-Geschäft wechseln.