Test Citroën C-Crosser
Was kann der hohe C?

Citroën kommt spät, aber nicht zu spät. Der C-Crosser ist das erste SUV von Citroën und passt gut zur aktuellen SUV-Begeisterung. Er ist elegant, geräumig und souverän. Ein guter Kauf?
Der Motor macht den Unterschied. Wie der Peugeot 4007 teilt sich der Citroën C-Crosser die Technik mit dem Mitsubishi Outlander. Bis auf das Triebwerk: Der Mitsubishi wird bisher von einem VW-TDI angetrieben, der Citroën vom hauseigenen HDi. Und dieser 2,2-Liter mit 156 PS läuft geschmeidiger und kultivierter als der ruppige 140-PS-TDI. Er beschleunigt den Citroën souverän, die Fahrleistungen sind deutlich besser. Der Verbrauch betrug im Test 7,4 Liter, beim Mitsubishi waren es 7,2 Liter. Der angenehm gefederte C-Crosser hat eine präzise Lenkung und fährt sich straff und handlich – fast wie ein großer Kombi. Den elektronisch geregelten Allradantrieb gibt es serienmäßig. Die Innenausstattung wirkt freundlich und modern, verzichtet aber komplett auf liebenswerte Citroën-Details. Vorn und hinten gibt es viel Platz, sieben Sitze sind serienmäßig – Reihe zwei lässt sich auch noch geteilt längs verschieben. In Reihe drei wird es dann aber eng und unbequem, für Erwachsene sind diese Plätze nicht zu empfehlen. Als Tendance (mit CD-Radio und Klima-Automatik) startet der C-Crosser bei 33.590 Euro, den Mitsubishi Outlander gibt es als Intense für 1100 Euro weniger – aber den HDi bekommt er erst Ende des Jahres.
Fazit
Citroën kommt spät, aber nicht zu spät. Der C-Crosser passt gut zur aktuellen SUV-Begeisterung: Er sieht elegant aus, ist geräumig, führt sich handlich und ist mit dem HDi-Diesel souverän motorisiert.
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