Herzstück des Qwic ist der kräftige Brose-Mittelmotor: Der Antrieb setzt zuverlässig und sanft ein. Zwar steuert der Motor butterweich aus, aber es fehlt ihm an Durchschlagskraft am Berg und bei hoher Zuladung – wir haben uns deutlich mehr Power gewünscht und auch erwartet bei einem Rad, das für 130,4 Kilogramm Zuladung ausgelegt ist.
Die hochwertige Kombination aus NuVinci-Nabe und Gates-Riemen frisst erfahrungsgemäß etwas Leistung. Zudem schlägt das hohe Eigengewicht des Qwic zu Buche, hat aber keinen Einfluss auf die Kontrollierbarkeit.

Technische Daten

Gewicht: 29,6 Kilogramm
Maximale Zuladung: 130,4 Kilogramm
Antrieb: Brose-Mittelmotor, 250 Watt
Akku: 525 Wattstunden
Schaltung: NuVinci 380 stufenlos
Bremsen: Magura MT4, Scheibenbremse
Bereifung: Schwalbe Big Ben
U-Faktor Berg: 0,87
Reichweite Berg/Tour: 40,2/87,9 Kilometer
Website: www.qwic.de
Preis: 3.899 Euro
Die hydraulischen Scheibenbremsen von Magura greifen beherzt und sicher zu. Gut gefallen hat uns die dezente Akku-Integration und Formgebung des Rahmens.
Schutzblech, helle Lichtanlage und Gabelfederung runden die üppige Ausstattung ab.
Der Brose-Motor hat bei Anstiegen und bei hoher Zuladung große Schwierigkeiten, in dieser Hinsicht enttäuscht das Qwic-Bike im Test.
Bild: Heinrichs

Bewertung: Qwic Performance MN380

Bewertung: Qwic Performance MN380
Ausstattung
★★★★½
Reichweite
★★★★½
U-Faktor Berg
★½☆☆☆
Fahrspaß
★★★☆☆
Antriebsgeräusche
★★★★½
Design
★★★★☆
Akku/Kosten
★★★★½
Summe (Sterne)
26,5
Mittelwert
3,8
Gesamt
gut

Test

Qwic

Performance MN380

gut
  • Pro IconDesign
  • Pro IconHochwertige Ausstattung
  • Contra IconSchwacher Motor
  • Contra IconHohe Eigengewicht
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Fazit

von

BIKE BILD
Das Qwic zeigt sich im Test als ein überdurchschnittliches, klassisches Pedelec für die Stadt und für Wochenendtouren. Die hochwertige Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Der Motor schwächelt deutlich am Berg. Eines der schönsten Räder im Test.