Tourenwagen-WM: Citroën unter Druck
Packender Auftakt in Le Castellet

Die WTCC-Abschiedssaison von Citroën wird kein Selbstläufer: In Le Castellet waren es vor allem die Honda, die die Franzosen unter Druck setzen konnten.
Bild: Picture-Alliance
- Michael Zeitler
Alle guten Dinge sind drei. Deswegen will Citroën-Pilot José María López (32) 2016 den dritten WM-Titel in Folge. Doch in der Abschiedssaison der Franzosen wird die Mission schwieriger als in den Jahren davor. Mit nur noch zwei Werksboliden schwächt sich Citroën selbst.
Und: Die Konkurrenz ist erstarkt. Bereits vor dem Auftaktwochenende in Le Castellet hatte López vor allem Honda-Neuzugang Rob Huff (36) auf der Rechnung. Im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT begründete er: „Er ist wirklich sehr stark, und jetzt bei Honda wohl auch in einem starken Auto – das ist eine interessante Mischung.“ Er behielt Recht: Huff gewann das Auftaktrennen in Le Castellet. Es war der erste Sieg des Ex-Champions seit Macau 2014.

Volvo gelang ein solider Einstand in die WTCC
Auch das erste Teamzeitfahren ging nur knapp an Citroën. Lada mit Routinier Gabriele Tarquini (54) war nur um 0,030 Sekunden langsamer als das Citroën-Trio.
Volvos WTCC-Debüt verlief solide. Thed Björk (35) beendete Lauf eins auf Platz sieben. Volvo-Teamchef Alexander Murdzevski Schedvin findet: „Wir haben gezeigt, dass unsere Strategie mit schwedischem Auto, schwedischen Fahrern und schwedischer Mannschaft richtig ist.“
Die WTCC-Saison verspricht also spannend zu werden. Als nächstes wird am 17. April in der Slowakei gefahren.
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