Eine Studie des Marktforschers TEMA-Q hat jetzt bestätigt, was längst gefühlte Realität war: Toyota hat sich durch die Rückruf-Welle der letzten Zeit ein Vertrauens- und Imageproblem eingebrockt. 350 Toyota-Fahrer wurden befragt. Knapp ein Drittel ist von einer Rückrufaktion betroffen – meist wegen des Gaspedals. Jeder vierte Betroffene gab an, dass er der Marke nach den vielen Rückrufen nun weniger vertraut. 77 Prozent aller befragten Personen sehen das Image ihrer Marke beschädigt. Überraschend ist das nicht. Allerdings betrachten die Toyota-Kunden die Lage offenbar differenziert. Die "Sicherheit insgesamt" stufen sie nämlich als hoch ein. Sowohl der Qualitätseindruck wie auch die Reparaturanfälligkeit werden hingegen schlechter bewertet als 2009.

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Über die Hälfte der Rückruf-gebeutelten Kunden absolvierten bereits den Besuch in der Werkstatt. Hier hat Toyota die Lage offenbar recht gut im Griff. Die Kunden lobten den guten Informationsfluss im Rahmen der Rückrufaktion. Auch die Abwicklung in der Werkstatt scheint reibungslos zu laufen. Doch noch ein Dämpfer zum Schluss: 56 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Toyota die Probleme bei den Fahrzeugen eher hätte erkennen müssen.