Toyota-Rückrufe: Kurzinterview
"Konsequente Rückrufpolitik"

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Avensis, Auris, Yaris, Corolla, Prius, RAV4 – innerhalb weniger Wochen musste Toyota erneut mehrere Millionen Autos in die Werkstätten rufen. AUTO BILD fragte Toyota-Sprecher Henning Meyer nach den Hintergründen.
AUTO BILD: Toyota ruft zum dritten Mal in drei Monaten Millionen Autos zurück. Haben Sie ein Qualitätsproblem? Henning Meyer: Nein. Für uns ist das ein Teil der Kundenphilosophie. Unser Qualitätsversprechen hört nicht auf, wenn die Garantie ausläuft. Wir wollen, dass wirklich alle unsere Kunden zufrieden sind. Deshalb sind wir in unserer Rückrufpolitik so konsequent. Die zurückgerufenen Autos sind bis zu elf Jahre alt. Wurde das Problem verschleppt? Nein. Manchmal zeigt sich erst nach einigen Jahren, dass es ein Problem gibt, für das wir die Verantwortung zu tragen haben. In diesem Fall ist die Materialgüte eines Bauteils unzureichend. Es braucht aber einige Zeit, bis das offensichtlich wird.
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Erst Mitte November 2012 mussten 2,77 Millionen Toyota weltweit in die Werkstätten. Betroffen war auch der Prius II.
Bild: Uli Sonntag
Rückrufe: Toyotas Image in Gefahr
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