Toyota: USA-Rückrufe
Hohe Geldstrafe für Toyota

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Nach dem Rückruf-Debakel in den USA ist Toyota bereit, weiter Buße zu tun. Die Japaner akzeptieren weitere Strafzahlungen an die amerikanischen Behörden. Um ein Schuldeingeständnis handele es sich dabei aber nicht.
(dpa) Der weltgrößte Autobauer Toyota hat sich in den USA wegen zweier Pannenserien zu einer Rekordstrafzahlung von 32,4 Millionen Dollar (24,6 Millionen Euro) an die US-Regierung bereiterklärt. Die Zahlung bedeute jedoch kein Schuldeingeständnis, gegen die Sicherheitsauflagen in den USA verstoßen zu haben, betonte Toyota in einer Erklärung in Tokio. Die US-Behörden hatten dem Konzern vorgeworfen, die Probleme verschleiert zu haben. Die Untersuchungen des US-Verkehrsministeriums gegen Toyota werden mit der weiteren Zahlung durch das Unternehmen zwar eingestellt. Das gilt jedoch nicht für mögliche zivil- oder strafrechtliche Verfahren.
Chronologie: Der Rückruf-Skandal bei Toyota

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Auf dem japanischen Heimatmarkt dürfte der Absatz demnach um 17 Prozent auf auf 1,3 Millionen Autos zurückgehen, während der Verkauf im Ausland um acht Prozent auf 6,4 Millionen Autos steigen soll. Für 2010 rechnet Toyota mit einem globalen Absatzzuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 7,48 Millionen Autos. Bei der Produktion strebt der japanische Branchenprimus global ebenfalls die Marke von 7,7 Millionen Fahrzeuge an, ein Anstieg um ein Prozent im Vergleich zum laufenden Jahr. Im Ausland dürfte die Fertigung demnach um sechs Prozent auf 4,6 Millionen Autos angekurbelt werden, während der Ausstoß in Japan um fünf Prozent auf 3,1 Millionen Fahrzeuge gedrosselt werden soll. Für das ablaufende Jahr 2010 rechnet Toyota mit einem weltweiten Produktionszuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf insgesamt 7,63 Millionen Autos, hieß es. Zur Toyota-Gruppe gehören auch Daihatsu Motor und Hino Motors.
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