Tragischer Formel-2-Unfall
Rad erschlägt Surtees

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Der 18-jährige Henry Surtees, Sohn des F1- und Motorradweltmeisters John Surtees, starb in einem Londoner Krankenhaus an seinen schweren Kopfverletzungen, die er sich bei einem Unfall zuzog.
Der tödliche Unfall des Sohns von Formel-1- und Motorrad-Weltmeister John Surtees, Henry Surtees, erschüttert die Motorsport-Welt. Der 18-Jährige starb nach einem schweren Unfall beim zweiten Rennen der neuen Formel-2-Serie im britischen Brands Hatch. Henry Surtees war von einem herumfliegenden Rad am Helm getroffen worden, das sein Kollege Jack Clarke vorher bei einem Abflug verlor. Der 18-Jährige Surtees war daraufhin am Sonntag bereits bewusstlos und ungebremst in der darauffolgenden Kurve mit seinem Auto in die Streckenbegrenzung gekracht.
"Er hätte die Möglichkeiten gehabt, die Spitze zu erreichen"

Opfer eines umherfliegenden Rades

Surtees starb in Klinik
Henry Surtees, der 2007 in der Formel BMW fuhr, wurde umgehend an der Strecke behandelt. Erst Stunden später, während bereits ein Rennen zur Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC lief, brachte ein Hubschrauber Surtees in ein Londoner Krankenhaus. Dort bestätigte ein Sprecher britischen Medienberichten vom Montag zufolge den Tod des Teenagers, dessen Vater Rennsportgeschichte geschrieben hat. Als einziger Rennfahrer fuhr der mittlerweile 75-Jährige den WM-Titel auf vier und zwei Rädern ein. Zuletzt waren Vater und Sohn Surtees beim Festival of Speed im südenglischen Goodwood gemeinsam am Start.
Sohn verliert sein Leben an Erfolgsstätte des Vaters
Ausgerechnet in Brands Hatch, wo nun sein Sohn auf so tragische Weise ums Leben kam, gab John Surtees mit 16 Jahren sein Debüt bei einem Motorradrennen. 1956 fuhr er in seinem zweiten Jahr auf einer MV-Augusta-Werksmaschine in der 500-ccm-Klasse seinen ersten WM-Titel ein. Von 1958 an dominierte John Surtees mit einer völlig neuen Kurventechnik die 350er- und 500er-Klasse und ließ sechs weitere Weltmeisterschaften folgen. 1960 wechselte er in die Formel 1. 1964 wurde er auch dort Weltmeister.
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