Wolf Schneider, Journalist und Verfechter klarer Sprache, hat im Auftrag des Auto Club Europa (ACE) die Straßenverkehrsordnung (StVO) umgeschrieben – oder besser gesagt: "eingedeutscht". Zebrastreifen statt Fußgängerüberweg, Blinker statt Fahrtrichtungsanzeiger, Ampel statt Wechsellichtzeichen – der Mehrheit der Autofahrer sagen klare Worte offenbar mehr zu als das umständliche Amtsdeutsch, das seit Jahrzehnten die StVO-Paragraphen bevölkert.

"Brauchen wir eine neue StVO?", hatte autobild.de deshalb gefragt. 1888 User beteiligten sich an der Umfrage. Und gaben ein klares Voting ab: 56,57 Prozent meinen "Ja, wird echt Zeit". Nur 23,31 Prozent sagen "Nein, ist okay so." Jedem Fünften ist die Diskussion egal: "Halte mich eh nicht dran", lautete die Antwort von 380 (20,13 Prozent) Teilnehmern.