Umweltzonen: Handwerker fürchten Ruin
Handwerker klagen über Umweltzonen

–
Neuer Streit um Umweltzonen: Viele Handwerker fürchten um ihre Existenz. Sie dürfern mit älteren Fahrzeugen nicht in die Umweltzonen - und kommen somit nicht zu ihren Kunden.
Bild: Jens Mönnich
Die Städte Mainz und Wiesbaden werden eine gemeinsame Umweltzone einführen. Die Zone wird am 1. Februar 2013 gleich mit der dritten Stufe starten. Das heißt: Einfahrt nur mit grüner Plakette. Damit ist Mainz die erste rheinland-pfälzische Stadt, die ältere Diesel und Benziner ohne Kat aussperrt. Auch im hessischen Darmstadt hält ein Gericht die Einrichtung einer Feinstaubzone für geboten, weil die Grenzwerte für Stickoxide zu häufig überschritten werden. Aktuell gelten in 54 deutschen Städten Fahrverbote für Autos ohne Umweltplakette. Das ausgeweitete Fahrverbot für Fahrzeuge mit roter und gelber Plakette bedroht immer mehr kleine und mittlere Firmen in ihrer Existenz, denn insbesondere Handwerksbetriebe setzen überwiegend auf Diesel. So auch Dachdeckermeister Dieter Geist aus Kirchardt, den die Verschärfung der Heilbronner Zone seit dem 1. Januar besonders trifft: Keiner seiner vier Firmen-Lkw darf noch nach Heilbronn einfahren, weil alle nur rote Plaketten besitzen. Eine Ausnahmegenehmigung verweigerte das Landratsamt Heilbronn ohne Angabe von Gründen.
Greencars: Elektroautos - News und Tests

Dachdeckermeister Dieter Geist aus Kichardt: "Umweltzonen können Handwerker ruinieren."
Bild: Jens Mönnich
Service-Links