Auf gut ausgeleuchteten Straßen liegen die Unfallzahlen um rund die Hälfte niedriger als auf dunklen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung aus den Niederlanden zum Einfluss der Straßenbeleuchtung auf Verkehrsunfälle. Grundlage der Analyse sind mehr als 763.000 Unfälle mit Verletzten und rund 3,3 Millionen Unfälle mit Sachschaden. Demnach steigt bei Dunkelheitsunfällen das Verletzungsrisiko deutlich: auf Landstraßen mit Licht um 17 Prozent, auf unbeleuchteten sogar um 145 Prozent.
Am höchsten ist die Gefahr auf dunklen Straßen für Fußgänger, die dann einem mindestens dreimal höherem Unfallrisiko ausgesetzt sind. Regnet es, steigt das Unfallrisiko um 50 Prozent auf beleuchteten und um 190 Prozent auf unbeleuchteten Landstraßen.