(dpa) Die EU will Verkehrssünder im europäischen Ausland schneller belangen. Das haben die EU-Verkehrsminister am Donnerstag (2. Nobember 2010) bei einem Treffen in Brüssel einstimmig beschlossen. Nun muss das EU-Parlament dem Gesetzesvorschlag zur grenzüberschreitenden Verfolgung von Verkehrsverstößen noch zustimmen. Über elektronischen Datenaustausch wollen die 27 EU-Staaten den Halter des Fahrzeugs dann ausfindig machen und ihn zur Verantwortung ziehen. Geahndet werden Verkehrssünden wie Alkohol und Drogen am Steuer, zu schnelles Fahren, Handy-Telefonate während der Fahrt oder das Ignorieren roter Ampeln.
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