Verkehrsunfall mit Folgen: Ludwigsluster Denkmal von Auto schwer beschädigt
Historisches Reiterdenkmal in Ludwigslust von Auto umgerissen

–
Im Zentrum von Ludwigslust erinnert seit 2003 das bronzene Reiterdenkmal eines jungen Mädchens an die mecklenburgische Großherzogin Alexandrine. Am Sonntag wurde es bei einem Unfall schwer beschädigt.
Bild: dpa
(dpa/AUTO BILD/KI) Ein Reiterdenkmal im Zentrum von Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, hat erheblichen Schaden erlitten, nachdem es am Sonntagmorgen von einem Fahrzeug vom Sockel gestoßen wurde. Der Unfall ereignete sich im Kreisverkehr am Alexandrinenplatz, wo das Denkmal der „Reitenden Alexandrine“ stand. Der Vorfall wurde vom Polizeipräsidium Rostock gemeldet.
Das Fahrzeug durchbrach aus bislang ungeklärten Gründen die Begrenzung des Kreisverkehrs und kollidierte mit dem Denkmal, wobei das lebensgroße Bronzepferd an den Beinen abbrach. Mehrere Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Auto. Nach Aussagen von Zeugen konnten zwei Männer, die sich nach dem Unfall vom Ort entfernten, von der Polizei aufgegriffen und für weitere Befragungen auf das Polizeirevier gebracht werden.
Die Statue, die im Jahr 2003 errichtet wurde, ist ein Werk der Bildhauer Andreas Krämmer und Holger Lassen. Sie zeigt die preußische Prinzessin und spätere Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin (1803-1892), die nach ihrer Hochzeit im Jahr 1822 bis zur Thronbesteigung ihres Ehemannes Paul Friedrich im Jahr 1837 in Schloss Ludwigslust lebte, bevor der Hof nach Schwerin umzog.
Service-Links