Verrückter Umbau: Topsy-turvy bus
Das Unterste zuoberst

Drunter und drüber: Die Art-Car-Spezialisten "Mutant Brothers" haben zwei Schulbusse kopfüber zusammengeschweißt. Für einen guten Zweck.
- Maike Schade
In den USA geht bildungspolitisch einiges drunter und drüber: Viel zu wenig Geld wird in die Schulbildung von Kindern gesteckt. Das findet zumindest Eiscreme-Hersteller Ben&Jerry's. Um darauf aufmerksam zu machen (und das eigene Saubermann-Image zu bürsten), hat das Unternehmen die Art-Car-Spezialisten "Mutant Brothers" beauftragt, einen ganz besonderen Schulbus zu bauen: den "Topsy-turvy bus" (topsy-turvy: auf dem Kopf stehen, drunter und drüber), bei dem zwei Busse kopfüber zusammengeschweißt wurden. Das acht Meter lange und gut vier Meter hohe Gefährt fährt nun als rollendes Klassenzimmer mit Rädern auf dem Dach durch die USA.
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Der Original-Bus stammte von Tom Kennedy

Das Original: Vor zehn Jahren ließ Eiscreme-Hersteller Ben&Jerry's den ersten Topsy-Bus bauen.
Was sich als echte Herausforderung erwies, wie die beiden "Mutant Brothers" in einem Video erzählen: Wie bekommt man einen Bus auf den Kopf gestellt? Sie hätten eine Konstruktion aus stabilen Rohren und Flaschenzügen entworfen und so den einen Bus auf den anderen gehievt, erzählen die beiden Custom-Spezialisten. Damit der Bus nicht nur Bildungs-Defizite, sondern auch Umweltverschmutzung anmahnt, wurde er zudem auf Biodiesel umgerüstet. Solarzellen auf dem Dach sorgen für zusätzliche Energie.
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