Verzögerung beim Autobahnbau
A14 wird später fertig

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Zwischen Schwerin und Magdeburg klafft eine riesige Lücke zwischen zwei Abschnitten der Autobahn 14. Das wird nach einem Urteil des Bundesverwaltunsgerichts wohl auch noch eine Weile so bleiben.
Die Schließung einer 160-Kilometer-Lücke in der A 14 verschiebt sich immer weiter. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Planfeststellungsbeschluss für einen Bauabschnitt Anfang Januar für rechtswidrig erklärt. Damit teilt die Mega-Lücke zwischen dem Dreieck Schwerin und Magdeburg die A14 weiter auf unbestimmte Zeit in zwei Teile. Im Norden ist ein kurzer Zipfel bis Wismar und im Süden ein langer Abschnitt über Halle zum Dreieck Nossen bei Dresden in Betrieb. Alles dazwischen hätte alten Plänen zufolge 2015 fertig werden sollen, doch inzwischen gibt es keinen verlässlichen Termin mehr. Stattdessen soll allein das von der Gerichtsentscheidung betroffene Stückchen zwischen Colbitz und Dolle nun 2018 befahrbar sein – frühestens. Hier addieren sich bereits bekannte Verzögerungen durch Planänderungen mit dem jüngsten Gerichtsurteil.
Eigentlich würde eine Bundesstraße reichen

Laut Landesverkehrsminister Thomas Webel gibt es keinen Zweifel, dass die Autobahn gebaut wird.
Bild: dpa
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