Vettel mit Senna-Helm in Goodwood
Vettel spricht in Goodwood über seine Zukunft

Sebastian Vettel fuhr in Goodwood Ayrton Sennas McLaren und sprach über seine Zukunft.
Bild: Goodwood FOS / YouTube
Das Besondere: Der McLaren gehört zu Vettels persönlicher Sammlung – und um sein 1994 tödlich verunglücktes Idol zu ehren, zog der Heppenheimer einen Helm mit einem Mix aus seinem eigenen Design und dem des legendären Brasilianers auf.
Damit die Aktion auch klimafreundlich vonstatten geht, wurde der Ford-V8 mit CO2-neutralem Benzin von P1 befeuert. Übrigens genau wie der Renault-V10 des Williams FW14B von Nigel Mansell (1992), den der viermalige Champion ebenfalls den Berg von Goodwood hinauffuhr – und das Publikum mit Donuts zum Jubeln brachte.

Sebastian Vettel fuhr in Goodwood Ayrton Sennas McLaren.
Bild: Jens Munser Designs / Twitter
„Ich wollte mal ausprobieren, wie das mit diesen alten Autos geht“, verriet der Deutsche. „Die Temperaturen gingen etwas hoch, aber es war toll. Wichtig war mir zu zeigen, dass man mit synthetischem Benzin selbst mit solchen Oldies noch Spaß haben kann, ohne dem Klima zu schaden.“
Er selbst lässt es derweil aber weiter etwas ruhiger angehen, hat sich noch für kein Zukunftsprojekt entschieden: „Das Interesse ist aus verschiedenen Perspektiven groß“, berichtet der Hesse, „aber ich habe mir im vergangenen Jahr vorgenommen, dass ich frei sein will und vielen Dingen zunächst eine Absage erteile.“
Der Grund: Vettel will in seine eigene Seele schauen. „Ich will diese Version von mir kennenlernen, die kein festes Programm hat, verschiedene Dinge betrachtet und sich inspirieren lässt. Das ist immer noch das, was ich mache, und ich verbringe auch viel Zeit mit meinen Kindern.“
Ewig soll diese Phase seines Lebens aber nicht dauern. Schlusswort Vettel: „Wir werden sehen, ich habe einige Ideen.“
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