Vier kompakte Diesel im Vergleich
Die Schnellsparer

Der neue VW Golf GTD ist der GTI unter den Dieseln: 170 PS, aber nur 5,6 Liter Verbrauch. Solche Fabelwerte versprechen auch BMW 120d, Lancia Delta 1.9 Twinturbo und Mazda3 2.2 MZR-CD. Ein Vergleich der Öl(b)renner.
- Jörg Maltzan
Irgendwie sind wir alle ein bisschen gemein zu ihm: Diesel gilt als out. Es lebe der Benziner! Doppelturbo, kleiner Hubraum, das boomt jetzt. Hybrid sowieso. Und die wachsende Elektroauto-Szene sieht den Selbstzünder schon auf dem Schrottplatz der Geschichte. Einspruch: Der Diesel lebt. Den Beweis liefert der neue Golf GTD. Was sich unter seiner Haube tut, ist Hightech vom Feinsten. Rudolf reloaded! Nicht umsonst ist der GTD sogar teurer als der GTI, dem er nicht nur optisch nacheifert. Common-Rail-Hochdruckdirekteinspritzung, raffiniert angeströmte Abgasturbine, Diesel-Kat und Partikelfilter bilden ein komplexes System, das selbst Downsizing- Benziner im Verbrauch übertrifft.
Turbobefeuerte Selbstzünder streben zu immer neuen Leistungshöhepunkten

Bild: Uli Sonntag
Beim BMW stehen Alltagstugenden nicht unbedingt an erster Stelle

Bild: Uli Sonntag
Weitere Details und das Endresultat des Kompaktdiesel-Vergleichs erfahren Sie in der Bildergalareie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten gibt es hier als Download.
Fazit
Die Legende lebt. Anders kann man den deutlichen Sieg des Golf GTD nicht loben. Er ist schnell. Er ist sparsam. Und er ist vielseitig einsetzbar. Anders der Mazda: Das Facelift hat ihn verschlechtert statt verbessert – nur Platz drei und damit hinter dem erheblich kleineren, teureren, aber fahraktiveren BMW. Dem Lancia dagegen verzeihen wir seine Schwächen. Er fährt in seiner eigenen Welt.
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