VLN Nürburgring: Pech für Audi
Porsche siegt im Herzschlag-Finale

Manthey-Racing hat auch den zweiten Lauf der VLN gewonnen. Richard Lietz und Fred Makowiecki profitierten dabei vom Pech beim Audi Sport Team Land.
Bild: Patrick Funk
- Sönke Brederlow
Die Entscheidung über den Gesamtsieger des zweiten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fiel erst auf den letzten Metern: Am Ende hatte der Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing die Nase vorne. Richard Lietz und Fred Makowiecki bescherten dem Rennstall aus Meuspath schon den zweiten Sieg der Saison.

Verzockt: Der Land-Audi pokerte mit dem Sprit - und verlor den Sieg
„Um am Ende mit dem Porsche um den Sieg kämpfen zu können, mussten wir bei unserem letzten Boxenstopp in Runde 24 möglichst kurz nachtanken“, erklärte Teamchef Wolfgang Land. „Am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht. Das ist ärgerlich.“
Manthey wiederholt Auftakt-Sieg
Richard Lietz und Fred Makowiecki erbten den Sieg. „Zugegeben, wir hatten heute Glück. Aus eigener Kraft wäre der Sieg nicht drin gewesen“, war Makowiecki ehrlich. „Unser Rennen war erneut stark. Wir hatten eine gute Strategie und haben keine Fehler gemacht.“
Uwe Alzen, Lance-David Arnold und Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz steuerten den Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team auf die zweite Position. Nico Müller, Marcel Fässler und Robin Frijns komplettierten für das Audi Sport Team WRT (Audi R8 LMS) das Podium. Gerade einmal 4,517 Sekunden trennten die Top-Drei. „So kann das in diesem Jahr von mir aus gerne weitergehen", jubelte DTM-Pilot Müller. "Ich hatte im Rennen jede Menge Spaß – endlich wieder Nordschleife.“
In der TCR-Klasse holten Benny Leuchter und Andy Gülden (mathilda racing, VW Golf GTI TCR) ihren zweiten Sieg der Saison. Thomas Jäger und Rudi Adams konnten den Auftakt-Erfolg ebenfalls wiederholen: Das Duo von Scheid-Honert Motorsport triumhpierte erneut im BMW M235i Racing Cup.
Nun geht die VLN in eine längere Pause: Erst am 24. Juni 2017 findet mit dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup der nächste Lauf statt. Zuvor treten die Akteure allerdings beim 24h-Qualirennen (22. und 23. April) sowie beim legendären 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) an.
Service-Links