Volkswagen-Restwerte im Check: So stabil sind Polo, T-Roc und Co.
So wertstabil sind VW-Modelle

Je begehrter ein Auto, desto besser ist sein Werterhalt. Welche Modelle Verlust bringen, welche stabil sind, erklären die Experten von Schwacke. Beim Marktführer VW gibt es in Sachen Restwert keine bösen Überraschungen.
Bild: Volkswagen
Käfer, VW-Bus, Golf. Jeder dieser Modellnamen steht für ein Stück deutsche Geschichte. So wie die Marke selbst. Als Volumenhersteller prägt Volkswagen seit Jahrzehnten maßgeblich die Autobranche. Die Unternehmenswurzeln reichen bis in die 1930er-Jahre zurück, als die Nationalsozialisten Ferdinand Porsche mit dem Konzept eines bezahlbaren Viersitzers für breite Bevölkerungsschichten beauftragen – dem KdF-Wagen.
Der VW Käfer prägte die Nachkriegsära und wurde zum Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs. In den 1970er-Jahren etablierten sich mit dem Technologiewandel zu wassergekühlten Frontmotorkonzepten rasch Polo, Golf und Passat als tragende Säulen von VW.
Bis heute steht die Marke für breite Modellvielfalt, hohe Alltagstauglichkeit und eine sehr starke Präsenz im Heimatmarkt. Aktuell verfolgt VW eine Elektrifizierungsstrategie, bleibt aber gleichzeitig vom Verbrenner- und Hybridgeschäft abhängig. Angesichts globaler Herausforderungen wie dem Wettbewerb in China und hohen Produktionskosten in Deutschland setzt der Konzern auf drastische Einsparungen. Arbeitsplätze werden abgebaut, die Modellstruktur vereinfacht.
Neuen Elektroplattform MEB Entry spielt zentrale Rolle
Eine wichtige Rolle spielen dabei die neuen Modelle ID.Polo und ID.Cross auf Basis der neuen Elektroplattform MEB Entry für kleine, günstige Modelle.

Bild: VW; BILD
Im Gebrauchtwagenmarkt gehört VW weiterhin zu den stabilsten Marken. Das dichte Händlernetz, die hohe Bekanntheit und die starke Stellung im Flotten- und Privatkundengeschäft sorgen für eine kontinuierliche Nachfrage.
Volkswagen ist und bleibt in Deutschland einfach eine Bank – das gilt auch für die Restwerte.
Thorsten Barg, Geschäftsführer Schwacke GmbH
T‑Roc, T-Cross und Polo erreichen nach drei Jahren Prognosewerte von 55 bis 60 Prozent und zählen damit zu den solidesten Modellen in ihren Segmenten. Unterschiede bestehen bei den Elektromodellen: ID.Polo, ID.7 und ID.3 Neo können mit Restwerten von rund 50 bis 55 Prozent durchaus mit vergleichbaren Verbrennern mithalten, während es ID.4 und ID.5 etwas schwerer haben.
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