Von der Krise zur Chance: Neue Wege für Deutschlands Automobilindustrie
Automobilsektor in der Zwickmühle: Es geht nur mit Mut zur Veränderung

Bild: dpa
Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt am Auto. Die Zahl ist umstritten, hält sich aber wacker in der Branche. Und ob es nun jeder siebte oder "nur" jeder achte oder neunte Arbeitsplatz ist: Die Automobilindustrie ist einer unserer wichtigsten Industriezweige.
Geht es der Branche schlecht, sind andere ebenso betroffen: Zulieferer, Werkstätten, Autohäuser... Aber auch Bereiche, die auf den ersten Blick nicht viel mit Autos zu tun haben (z. B. Chemie, Textil) sind in Teilen davon abhängig. Kein Wunder, dass eine Krise im Automobilbau die Wirtschaft ins Wanken bringt.
Zeit zu handeln
Daher ist es umso wichtiger, jetzt schnell Lösungen zu finden und sich nicht mit Fingerzeigen aufzuhalten: Wer ist schuld – die Elektromobilität, die Unternehmensstrukturen, das Management oder die Politik? Egal. Es ist Zeit zu handeln.
E-Mobilität, Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte bieten enormes Potenzial, die Branche neu aufzustellen. Dazu braucht es jetzt Mut zur Veränderung und Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die Politik ist gefordert, mit verlässlichen Rahmenbedingungen Planungssicherheit zu schaffen und Investitionen zu fördern. Nur so können die Arbeitsplätze auch in Zukunft gesichert werden.
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