Vorsicht Falle: Autos sicher kaufen
Betrüger lauern auch beim Autokauf

Der Kauf eines Autos ist eine Vertrauenssache. Dennoch, besser vorsichtig gilt nicht nur im Verkehr, sondern auch beim Kaufvorgang. Diese Tipps helfen.
Bild: BMW
Egal ob Händler oder Privatmann, beim Autokauf stehen Frau oder Mann oft einem völlig Unbekannten gegenüber. Und dem kann man eben nur vor den Kopf schauen. Kein Wunder, dass einen dann oft ein ungutes Gefühl beschleicht, wenn die Kaufentscheidung gefällt werden muss. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen können helfen, mit einem guten Gefühl zuzuschlagen.
Misstrauisch sollte man beispielsweise werden, wenn ein Auto deutlich unter dem normalen Wert angeboten wird. Dafür einfach ein paar Angebote des betreffenden Fahrzeugs, zum Beispiel vom Gebrauchtwagenportal von AUTO BILD, zum Vergleich heranziehen. Das hilft bei der Einschätzung eines realistischen Marktpreises. Liegt der Preis des angebotenen Autos deutlich darunter, kann etwas nicht stimmen. Schließlich wird niemand Geld verschenken.
Nicht unter Druck setzen lassen
Niemals unter Druck einem Kauf zustimmen. Wenn der Verkäufer aufgrund einer Notlage schnell Geld benötigt und wegen der vielen anderen Interessenten eine sofortige Entscheidung verlangt, heißt es Achtung. Niemals unter Druck setzen lassen. Allein der Interessent entscheidet, ob und wann er ein Auto kauft.
Stimmt der Kilometerstand auf dem Tacho? Die Anzeigen lassen sich heute einfach per Software manipulieren. Deshalb den Kilometerstand mit den im Scheckheft eingetragenen Inspektionen, auf eventuellen Werkstattrechnungen und in den HU-Protokollen vergleichen. Passen die Angaben nicht zusammen, heißt es Finger weg von dem Auto.
Dokumente prüfen
Amtliche Dokumente sind meistens fälschungssicher – solange sie nicht per E-Mail oder als WhatsApp-Foto verschickt wurden. Dann lassen sie sich von IT-affinen Betrügern leicht mit einer Fotobearbeitungssoftware verändern. Von Verkäufern so verschickte Dokumente kann man natürlich im Vorfeld als Informationsquelle nutzen, muss sie beim eigentlichen Autokauf dann aber unbedingt sorgfältig mit dem Originalpapier abgleichen. Ist etwa die Fahrgestellnummer mit der im Fahrzeug angeschlagenen Nummer identisch?
Nie im Voraus bezahlen
Ganz laut sollten die Alarmglocken schrillen, wenn der Verkäufer vorab Geld für das Auto haben will. Betrüger verlangen oft Bargeldtransfer über Western Union oder MoneyGram. Ist das Geld da, verschwindet der angebliche Verkäufer und der Käufer steht ohne Geld und ohne Auto da.
Privatverkäufer wollen oft Bargeld sehen. Potenzielle Käufer sollten deshalb niemals allein zur Geldübergabe gehen und dabei möglichst auf Öffentlichkeit achten. Anonyme Orte wie Parkhäuser, dunkle Ecken oder ungewöhnliche Uhrzeiten in der Dunkelheit sollte man bei der Geldübergabe möglichst vermeiden.
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