Tuner Abt Sportsline macht dem VW Beetle Feuer unterm Popo. Neben der Leistungssteigerung gibt's auch ein freches Outfit.
Maike Schade
Käfer können nur krabbeln? Der nicht: Abt hat sich den VW Beetle vorgeknöpft und ihm nicht nur ordentlich Feuer unterm Popo gemacht, sondern auch ein freches Outfit verpasst.
Lass sausen: Abt bietet drei knackige Benziner und zwei Diesel an.
Bild: Werk
Der Kemptener Autoveredler bietet für seine Beetle-Variante (Cabrio oder Coupé) drei knallige Benzin- und zwei Dieselmotoren an. Letztere empfiehlt er für "Vielfahrer, die auf Sparsamkeit und Ausdauer setzen". Und trotzdem Spaß haben wollen: Der 2.0 TDI leistet nach der 1949 Euro teuren Allgäuer Kraftkur 170 PS (Serie: 140 PS), das Drehmoment steigt von 320 auf 370 Newtonmeter. Den kleineren Selbstzünder mit 1,6 Litern Hubraum schraubt Abt für 1549 Euro von 105 auf 125 PS. Auch die Turbo-Benziner seien ökonomisch sinnvoll, wirbt Abt. Stärkster Beetle ist der 2.0 TSI, der mit 240 PS über die Straßen brummt. 50 Zusatz-Pferdchen bekommt der 1.4er verpasst (210 PS), immerhin 35 die 1,2-Liter-Variante (140 PS).
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Die wildesten Käfer aller Zeiten
Ein Aerodynamik-Paket und große Füße machen die Knutschkugel zum frechen Brummer.
Bild: Werk
Damit die Leistungssteigerung auch optisch sichtbar wird, legt der Tuner die Knutschkugel um 30 Millimeter tiefer und putzt sie mit einem Frontspoiler und Scheinwerferblenden sportlich heraus. Wer hinterherfährt, guckt auf Heckleuchtenblenden, ein Heckschürzenset und ein dickes Doppelendrohr. Doch wer schön sein will, muss leiden: Das Aero-Paket kostet ohne Tieferlegung 2340 Euro, für Montage und Lackierung werden nochmals insgesamt 1400 Euro fällig. Wer möchte, kann aber selbstverständlich noch viel mehr investieren, zum Beispiel in Leichtmetallräder, Designfelgen, neue Bremsen oder Fußmatten.
Im Aufgebot der verrücktesten Käfer der Welt: der grasgrüne Tank-Bug. Mal ehrlich, da wird doch jeder Kerl zum Kind. Einsteigen und ordentlich die Weide pflügen.
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Auf den ersten Blick lässt sich dieser zitronengelbe Krabbler nichts anmerken. Erst die ...
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... geänderte Perspektive offenbart ein Zerrbild. Der wohl kürzeste Käfer ...
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... der Welt misst knapp drei Meter. Hier die Frage zu stellen, ob der auch wirklich fahren kann, ist mindestens so berechtigt, wie ...
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... bei diesem Beetle, der von seinem Besitzer Jocke Gustavssons "The Woodruff Special" getauft wurde. Das grasgrüne Insekt ist flacher als eine Schubkarre.
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Der Motor hat bei so wenig Blech nicht mehr ganz unter die Karosserie gepasst. Eine Federung ...
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... gibt es nicht und die Vorderachse befindet sich komplett über- und außerhalb der Käferfront. Wie ein Mensch in diesen Umbau passen soll, ...
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... wird auf diesem Foto beantwortet: liegend und mit ausgestreckten Beinen.
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Nordlicht Harro Jensen massierte das Blech seines 1973er Käfers so lange, bis ein 3,2 Liter großer Porsche-Boxer ins Heck passte. Rauchfarben getönte Rückleuchten begeistern jüngere Tuningfans. Der TÜV schüttelt bei sowas allerdings den Kopf.
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Der Sechszylinder entwickelt laut Fahrzeugschein 231 PS. Wahrscheinlich sind es sogar ein paar mehr, erzählt Harro Jensen.
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Das manuelle Fünfgang-Getriebe adaptierte Harro, wie den Motor, aus einem Porsche 911. Bremsanlage, Achsschenkel und Alu-Schräglenker hinten stammen vom Porsche 944 Turbo. Der friesische Knubbel ist laut Besitzer bis zu 265 km/h schnell.
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Verrücktes Zeug: Im Rosinen-Staat Kalifornien existiert ein VW Käfer mit Sternmotor und Propellerantrieb.
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Gebaut hat das Ding der Amerikaner Mike Niemans. Ein Continental W-670-SA-Stern- oder auch Radialmotor ...
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... hockt dort, wo normalerweise ein Vierzylinder-Boxer Dienst tut. Der neue Motor stammt aus einem M2 Panzer Baujahr 1941 und leistet bei 4,7 Liter ...
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... Gesamthubraum 220 PS. Das sich so ein Krabbler auch gerne mal 'nen Achtzylinder einverleibt, liegt in der Natur der Sache, ...
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... äh, des Tunings. Berüchtigtster Vertreter der V8-Spezies ist ein von Loco & Spenna Motorsport in Rodgau aufgebauter Käfer mit Audi-V8, Doppelturbo und 500 PS im Straßen-Mapping. Bis zu 250 PS zusätzlich werden mit Lachgas dazugeschaltet.
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Locos Spezial-Bug katapultiert sich in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und fährt über 300 Sachen Spitze.
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Ganz schön blau, allerings nur noch ein Dreiviertel Käfer: Wolfsburger Millionenseller als Pick-up ...
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... mit praktischer Pritsche als Hutablage.
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Grashüpfer: Von Roth bis Fischer – die Grünen hätten sich Mitte der Achtziger-Jahre über so ein tolles Mottofahrzeug gefreut. Love, ...
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... Peace und "Atomkraft? Nein Danke!". Zur Gründungszeit der Grünen hatte der VW Käfer schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel.
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Grüner Daumen: So ein Käfer mit Grasbewuchs muss nie in die Waschanlage. Dann und wann ein akurater Schnitt reicht völlig.
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Celebrity: Dieses rote Cabriolet gehörte einst zum Fuhrpark von Hollywood-Schauspieler Paul Newman. Bekanntlich hatte der Zeit seines Lebens eine Vorliebe für schnelle Autos und Motorräder. Hinter den Vordersitzen ...
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... des Beetle wurde Anfang der 1960er-Jahre ein 351-CUI-Ford-V8 mit 300 SAE-PS installiert. Durchführender war der bekannte Indy-Car-Bauer Jerry Eisert. Chassis und Fahrwerksteile ...
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... wurden dem Leistungsvermögen des bollernden Achtzylinders angepasst. Zwischenzeitlich ist der Wagen restauriert ...
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... und steht für etwa 250.000 US-Dollar zum Verkauf.
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Gelb-blauer Käfer-Truck mit sportlicher Bereifung, freiliegendem Antrieb und Ladefläche aus Holz.
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Legendäre Nummer 53: Nachbauten des sympathischen Film-Käfers aus "Herbie" gibt's Land auf, Land ab. Hier zusätzlich zum Mini-Monstertruck umgebaut.
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Feuerroter Hotrod-Beetle mit breiter Hinterachse und freistehenden Kotflügeln vorne. Die Fronthaube wird von einem ...
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... Schachbrettmuster geschmückt, die große Klappe mit einem Gurt geschlossen gehalten.
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Mit Zusatzlampen und Waatschnorchel: hochgebockter Rallye-Käfer im Einsatz.
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Ein Ausblick wie einst Dornröschen nach ihrem langen Schönheitsschlaf. Nur hat diese Hecke die Form eines ...
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... Käfers und ist aus gebogenem Eisen zusammengeschweißt. Womöglich der schwerste Käfer der Welt? Wenn, dann aber auch der hübscheste.
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Die Idee zu diesem Unikat hatte der kroatische Kunstschmied Sandro Vrbanus. Er schnappte sich einen Käfer aus den 70ern und schmiedete ihm eine Karosserie aus Blumenranken, ...
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... Blüten und kunstvollen Ornamenten. Teile des schnörkeligen Käfers sind sogar in 24 Karat vergoldet. Die Bauzeit beziffert Vrbanus mit rund vier Monaten.
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Ein bisschen Chevy Coupé, ein bisschen Rolls-Royce Phantom – bei diesem Umbau erkennen nur noch Kenner den Käfer.
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Richtig chic wird so ein Tuning-Krabbler aus der Halbzeit der Auto-Geschichte natürlich erst mit Weißwandreifen.
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Bewährtes Konzept: Motor und restlicher Antrieb blieben bei diesem Umbau an gewohnter Stelle.
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"Schönet Ding", dieser weiß-blaue Bug in allerbester Hotrod-Manier. Freistehende Räder vorne, blitzblank polierte Chromdeckel an den Felgen ...
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... und ein gechopptes, also abgesenktes Dach.
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Interesantes Detail: Achten Sie mal darauf, wo die Scheibenwischer befestigt wurden.
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Trikes mit Käfer-Motor und dessen kompletter Hinterachskonstruktion sind beliebt. Bei dieser Ausführung hängt ...
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... allerdings noch die halbe Karosserie und ein Teil der Dachhaut mit dran. Vorteil?
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Fahrer und Passagiere kommen trockenen Hauptes ans Ziel.
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Gestreckter Käfer mit Kombiheck und Holzpeplankung im Stile eines 39er Chevy Woody Wagon.
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Auf Stelzen: die frühe Version des heutigen Cross Country.
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Noch ein Käfer-Exemplar aus der Kategorie "Rust'n'Platt".
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Aus zwei, oder drei, oder ... mach einen: gelungene Stretchlimousine auf VW Käfer-Basis.
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Den Käfer als Kombi hätten sich viele Autofans gewünscht. VW baute stattdessen den Typ 1600 Variant.
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Strandtaugliche Mischung aus Käfer und Buggy.
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Flachgelegter Käfer im Militär-Look.
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Noch ein Käfer mit V8-Motor.
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Chrom und Flammen: kompromissloser Hotrod ohne Radabdeckungen.
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Vorne VW Käfer, hinten Truck: Professionell gemachte Lastenkarre mit ...
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... Umbau auf 3,8-Liter-V6.
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Dieser knallrot lackierte 1962er wurde zum ersten Mal im August desselben Jahres in Schweden zugelassen. Lange Zeit korrodierte der Krabbler dann ausgemustert vor sich hin, bis er 2009 unter die Fittiche von Evil Bens und Trailer Queen Restos gelangte. Auffälligstes Merkmal am Bulli-Bruder ist das fast komplett geschlossene Radhaus hinten, ...
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... das im ersten Moment an den kultigen Deux Cheveux (2CV), also die Ente, erinnert. Der Zusatz "De Luxe" – einst eine Ausstattungsvariante der Ente – schmückt das Einzelstück.