VW Bora von Denny Sens

Jost for Fun

Spa├č kann man mit diesem Bora von Denny Sens definitiv haben. Bei der Gestaltung konnte sich Airbrusher Jost voll am und im Auto auslassen.
Nagelneu war der VW Bora, als Denny ihn sich im Oktober 2002 zulegte. ├ťber den ersten Winter mit Gewindefahrwerk, 18-Z├Âllern, Heckscheibenblende und ersten sachten Karosserieumbauten aufger├╝stet, dachte sich der Kfz-Mechaniker im Sommer 2003: "Kann man ja mal am Show&Shine teilnehmen." F├╝r einen Platz unter den ersten drei reichte es aber noch nicht. Also musste auf der Jagd nach einem Pokal immer flei├čig weitergebaut werden. Nach mittlerweile vier Jahren Werkelei stellen Pokale keinerlei Probleme mehr da.

Exterieur

├ťbersehen ist hier einfach unm├Âglich: Die Zwei-Farben-Lackierung mit Airbrush macht den Wolfsburger zum rollenden Kunstwerk. Oberhalb der Flanken benetzt wei├če Grundierung, die mit Perlmutt, Blau und Gold ├╝berzogen wurde, die Au├čenhaut. Im unteren Bereich haftet Seat-Rot an der Karosse des Bora. Eine gerade Kante als ├ťbergang kam f├╝r Denny nicht in Frage. Wie gut, dass er im Sommer 2005 den Airbrusher Roland Jost kennen gelernt hatte, der ihm da weiterhelfen konnte: Tribals in einem Lila-Ton verbinden nun die beiden Farben. Dar├╝ber hinaus verziert eine Vielzahl von Frauenk├Âpfen auf den Sto├čstangen, der Haube, den T├╝ren und der Heckklappe den Wagen. Abgesehen vom einzigartigen Lack, bietet dieser Bora optisch noch einiges mehr. So wurde die Haube ganz dezent verl├Ąngert, die Kennzeichenaussparung auf 470 Millimeter verkleinert und der Beifahrerseite ein Au├čenspiegel des japanischen Modells verpasst. Dieser und sein Pendant auf der Fahrerseite sowie Heckklappe und Sto├čf├Ąnger wurden einem gr├╝ndlichem Cleaning unterzogen. Komplett verschwinden mussten VW-Zeichen und Zierleisten des Bora. Spoilertechnisch tritt der Volkswagen mit einem Dachkantenspoiler aus dem Hause Rieger und anlaminierten Spoilern an vorderer und hinterer Sto├čstange eher bescheiden auf.

Aufgrund mangelnder Auslastung bei der Au├čenverzierung, tobte sich Airbrusher Jost auch im Innenraum aus. Dabei fielen ihm die linke umgebaute A-S├Ąule mit den Druckanzeigen f├╝r das Airride, auf denen er drei Gesichtsh├Ąlften verewigte, und der Dachhimmel f├╝r das gr├Â├čte gebrushte Frauengesicht zum Opfer. Ansonsten besticht Dennys Bora im Innenraum mit beiger Lederausstattung aus einem Golf IV und umgearbeiteter Mittelkonsole f├╝r die Airride-Schalteinheit. Ver├Ąnderung erfuhr selbstverst├Ąndlich auch der Kofferraum. Der Ausbau in beigem Leder beherbergt Endstufe und Subwoofer von Pyle Driver sowie ein Upgrading und Komposystem von Hifonics Brutus. Highlight am Heck ist allerdings das Airbrush von Dennys Freundin Franzi auf der Heckklappenverkleidung.

Motor

Im absoluten Originalzustand ist der Motor ÔÇô allerdings nur technisch. Was unter der Haube Farbe tragen konnte, hat Farbe draufbekommen. Zu den in Seat-Rot beziehungsweise Wei├č-Perlmutt-Blau-Gold lackierten Motorraumteilen z├Ąhlen Schlosstr├Ąger, Wasserkasten, Motor- und Batterieabdeckung sowie Luftfiltergeh├Ąuse und Fl├╝ssigkeitsbeh├Ąlter. Au├čer dem Motorhaubenscharnier und etwa 80 Schrauben lie├č Denny gleich noch das Scharnier der Heckklappe und s├Ąmtliche Schlie├čkeile vergolden, denn "Chrom hat ja auch schon jeder." Und nat├╝rlich findet sich auch im Motorraum auf der Haubend├Ąmm-Matte ein Frauenkopf-Airbrush.

Chassis

Bei so viel holder Weiblichkeit auf und im Bora ist Bodenhaftung ganz wichtig. Daf├╝r sorgen Barracuda-Vault-Felgen in 8,5x19 Zoll mit 225/35er-Pellen. Daneben spielt auch die Bodenfreiheit eine entscheidende Rolle f├╝r den gelungenen Auftritt. Das GAS-Luftdruckfahrwerk mit Einzelradansteuerung passt sich jeder Stra├čenlage problemlos an. Apropos anpassen. Das wird Denny auch diesen Winter wieder machen, denn der 24-J├Ąhrige hat einige Ideen auf Lager, die auf ihre Umsetzung warten.

Autor: N. Chelvier

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