(dpa/AUTO BILD/KI) Die Nachfrage nach der VW-Currywurst bleibt trotz zwischenzeitlicher Abwesenheit in einer der Werkskantinen ungemindert hoch. Nach Informationen des VW-Betriebsrats, die über einen Beitrag im Intranet bekannt wurden und der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, erzielte der Verkauf der Wurstspezialität im Jahr 2023 einen neuen Höchstwert. Es wurden insgesamt 8,33 Millionen Exemplare der Currywurst verkauft, was eine Steigerung um 400.000 Stück im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Ein Sprecher des Betriebsrats bestätigte diese Zahlen.
Der Absatzanstieg ist vor allem der im Jahr 2021 eingeführten Hotdog-Variante zu verdanken, die im Jahr 2023 nahezu zwei Millionen Mal über die Theke ging. Von der traditionellen Wurstvariante wurden 6,4 Millionen Stück verkauft. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es sieben Millionen Stück, während in den Pandemiejahren 2020 und 2021 die Verkaufszahlen bei 6,5 Millionen lagen.
Die Diskussion um die VW-Currywurst erhielt besondere Aufmerksamkeit, als sie 2021 aus einer Kantine am Standort Wolfsburg entfernt wurde. Diese Entscheidung rief unter anderem den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auf den Plan, der sich öffentlich zu dem Thema äußerte und damit eine breite Debatte über Fleischkonsum in Unternehmen anstieß. Im August 2023 wurde der Verkauf der Currywurst in der betroffenen Kantine wieder aufgenommen. In den anderen mehr als 30 Kantinen und Kiosken des Werks blieb die Wurst hingegen durchgehend verfügbar.
Die in der werkseigenen Volkswagen Service Factory hergestellte VW-Currywurst ist auch über die Werksgrenzen hinaus bekannt und wird in vielen niedersächsischen Supermärkten angeboten.