Mit Formel-1-Technologie zum Erfolg

VW I.D. R: Mit Formel-1-Technologie zum Erfolg

Volkswagen jagt den Nordschleifen-Rekord

Volkswagen nimmt mit innovativer Formel-1-Technologie den Nordschleifen-Rekord für Elektrofahrzeuge ins Visier. Erste Testfahrten im VW I.D. R.
Mit modernster Technik und innovativem Know-How jagt Volkswagen den Nordschleifen-Rekord für Elektrofahrzeuge: Der I.D. R, mit dem die Wolfsburger im Juni 2018 schon den Rekord beim legendären Pikes Peak-Bergrennen knackten, wird am Donnerstag (25. April) zum ersten Mal durch die Grüne Hölle rasen.
Mit den Testfahrten, bei denen auch AUTO BILD MOTORSPORT vor Ort sein wird, will sich Volkswagen auf den Rekordversuch im Sommer 2019 vorbereiten. Das Ziel: der aktuelle Rekord für Elektrofahrzeuge, der aktuell bei 6:45.90 Minuten liegt, gehalten vom Nio EP9.
Mit Stammfahrer Romain Dumas hat sich Volkswagen einen echten Nordschleifen-Profi für die Rekordfahrt ausgesucht. Der Franzose gewann drei Mal das legendäre 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Er kennt den I.D .R bereits vom Pikes Peak-Bergrennen in den Rocky Mountains.

Mit Formel-1-Technik zum Erfolg

Auch die Technik ist vielversprechend: Die beiden Elektromotoren stellen eine Leistung von bis zu 680 PS zur Verfügung. Alle vier Räder werden dabei angetrieben. Für das Energiemanagement sorgen leistungsfähige Computer, die eine optimale Steuerung der Leistungsabgabe gewährleisten sollen. Über die Bremsenenergierückgewinnung wird die Batterie während der Rekordrunde wieder mit Energie geladen.

Der ID.R wurde im Windkanal entwickelt und getestet

Anders als beim Pikes Peak in Amerika kommt es auf der legendären Nordschleife nicht primär auf Abtrieb an. Für den Rekordversuch in der Eifel haben die Ingenieure deshalb eine optimierte Aerodynamik mit einem reduzierten Luftwiderstand entwickelt. Der Unterboden wurde verändert, zudem kommt ein verstellbarer Heckflügel zum Einsatz, wie er aus der Königsklasse des Motorsports bekannt ist. Mit Formel-1-Technologie zum Erfolg?
"Zwischen maximaler Anstellung und komplett flacher Position beträgt der Unterschied beim Abtrieb rund 20 Prozent", erklärt Dr. Hervé Dechipre, verantwortlicher Ingenieur für die Aerodynamik. Mit aktiviertem DRS wird weniger Energie benötigt, um das Maximaltempo zu halten. Zudem erreicht der I.D. R seine Höchstgeschwindigkeit deutlich schneller und mit einem geringerem Energieaufwand.
Die neue Aerodynamik wurde sogar im Windkanal getestet. Nun muss sich die Technik aber auch auf der Nordschleife beweisen. AUTO BILD MOTORSPORT ist dabei und berichtet aus der Grünen Hölle.

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Volkswagen

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