VW Käfer/Porsche 911: Gebrauchtwagenmarkt
Was stimmt mit diesem Porsche 911 Turbo nicht?

Bild: AutoScout24/Allrad-Daewel GmbH
Der Porsche 911 G-Modell ist für viele die Perfektion in Form eines Autos. Insbesondere die Turbo-Version mit dem – auch noch nach heutigen Standards – auffälligen Heckspoiler, hat eine große Fanbase. Eine nicht minder begeisterte Anhängerschaft hat der VW Käfer vorzuweisen.
Doch was, wenn man sich zwischen legendärem Sportwagen und kultigem Klassiker nicht entscheiden kann? Einfach beide kaufen? Für viele sicherlich zu teuer! Da bleibt nur: 2 in 1!
Wie das aussehen kann, sieht man aktuell in einem Inserat auf dem AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt. Was auf den ersten Blick nach einem normalen und unspektakulären VW Käfer aussieht, entpuppt sich beim Blick aufs Heck als eine wohl einzigartige Verschmelzung zweier Oldtimer-Ikonen. Und das Beste: Der "Polkswagen" oder "Vorsche" kann völlig legal im Straßenverkehr genutzt werden, denn alle Umbauten sind eingetragen!
Was diesem Vorhaben eventuell im Wege steht: Der Porsche-Käfer wurde seit ungefähr 20 Jahren nicht mehr gefahren, stand stets in einer trockenen Halle. Dennoch soll der Motor – hierbei handelt es sich übrigens um ein Porsche-Aggregat – sauber laufen. Auch regelmäßige Inspektionen wurden durchgeführt, und der TÜV wurde kürzlich frisch abgenommen.
Der Umbau im Detail
An der Front wurde im Zuge des Umbaus nichts verändert – hier ist alles original Käfer. Anders sieht es am Heck aus: Sowohl die Kotflügel als auch der große Spoiler gehören unverkennbar zu einem Porsche 911 Turbo. Und auch unter dem Blech ist wenig original: Der Käfer ist mit einem Sechszylindermotor aus einem G-Modell unterwegs, der 125 PS leistet, das Getriebe stammt ebenfalls von Porsche.
Wie viele Kilometer das Auto tatsächlich auf dem Buckel hat, beziehungsweise welche Teile wie viel gelaufen sind, ist nicht bekannt. Vor ungefähr 5000 Kilometern soll der Motor jedoch neue Kolben und Lager erhalten haben.
So viel kostet der kuriose Klassiker
Wer auf der Suche nach einem wirklich seltenen, vielleicht sogar einzigartigen Oldtimer ist, der könnte nun fündig geworden sein. Ein Auto für den Alltag ist dieses Projekt sicher nicht, doch um auf Oldtimertreffen für lange Hälse zu sorgen, ist der 911-Käfer sicher ideal.
Geschenkt gibt es so viel Aufmerksamkeit natürlich nicht – schließlich fährt man hier zur Hälfe ein altes G-Modell. Der Händler ruft für den kuriosen Umbau 59.900 Euro auf.
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