VW-Massenrückruf wegen Hinterachse
Beetle und Jetta mit Achsproblemen

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VW ruft in China mehr als eine halbe Millionen Autos zurück. Auch Europa ist betroffen. In Deutschland müssen Beetle und Jetta zur Kontrolle.
Bild: Lena Barthelmeß
(mit dpa) Volkswagen und sein chinesischer Partner FAW rufen in China mehr als eine halbe Million Autos zurück. Wegen Problemen mit den Hinterachsen der Fahrzeuge würden 563.605 Sagitar-Modelle (ein Schwestermodell des Jetta) zurück in die Werkstätten beordert, teilte Chinas Qualitätsbehörde heute (17. Oktober 2014) mit. Zusätzlich ruft VW der Mitteilung zufolge ebenfalls wegen Achsproblemen 17.485 importierte Beetle zurück. In Deutschland sollen 15.500 Autos zurückgerufen werden, sagte VW-Sprecher Pietro Zollino. Zu den hierzulande vom Rückruf betroffenen Autos zählten das Beetle Coupé (14.772 Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2012 bis 2014) mit den kleineren Motorisierungen (1,2- und 1,4-Liter-TSI und 1,6- und 2,0-Liter-TDI) und 808 Jetta (Modeljahr 2011 bis 2014). In Deutschland ist das Kraftfahrt-Bundesamt informiert und schreibt die Halter an. Unklar sei noch, ob die amerikanische Sicherheitsbehörde der chinesischen Empfehlung folgen werde.

Auch 808 Jetta müssen in Deutschland zur Kontrolle in die Werkstatt.
Bild: Werk
Mit etwa einem Drittel Anteil entscheidet China maßgeblich über Wohl und Wehe beim VW-Absatz: Von den in den ersten drei Quartalen ausgelieferten 7,4 Millionen Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen entfiel mehr als ein Drittel auf China. Erst kurz zuvor hatte der VW-Konzern sein Gemeinschaftsunternehmen mit FAW auf dem inzwischen weltgrößten Automarkt China nach gut 20-jähriger Kooperation bis 2041 verlängert. Volkswagen ist in China mit zwei Joint-Venture-Partnern unterwegs: neben FAW auch noch SAIC. Ein örtlicher Partner ist in China Vorschrift.
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